Bauantrag zugestimmt

von Redaktion

Eggstätt – Der Eggstätter Gemeinderat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Bauantrag eines Bauwerbers, der ein Dreifamilienhaus im Prozessionsweg errichten will. Bauamtsleiter Bernd Ruth erläuterte das Bauvorhaben. Es liegt im Bebauungsplan Eggstätt Süd. So weiche das Maß der baulichen Nutzung ab: Statt 0,2 wird die Grundflächenzahl 0,22 ausmachen und die Geschossflächenzahl wächst von 0,4 auf 0,57. Das Bebauungsplanfenster ist der Größe nach eingehalten. Bei der Lage besteht eine Abweichung zum Bebauungsplanfenster. Eine Rücksprache mit dem Landratsamt habe ergeben, dass einer Abweichung bis zu zehn Prozent vom Maß der baulichen Nutzung und dem Verrücken des Baufensters um circa einen Meter zugestimmt werden könne. Ruth fügte hinzu, dass laut Bebauungsplan maximal vier Wohneinheiten möglich sind. Es gebe eine private Zufahrt zum geplanten Gebäude. Im Zuge der Nachverdichtung sei einem solchen Vorhaben zuzustimmen, empfahl der Bauamtsleiter. Auf Nachfragen von Thomas Nitzinger (FBE) erklärte Ruth, dass das Grundstück eine große Bebauung hergebe. Angesichts der Nachbarbebauung sei die seitliche Wandhöhe von 6,5 Metern vertretbar. Bürgermeister Christian Glas (FBE) ließ über den Bauantrag auf Baugenehmigung zur Errichtung eines Dreifamilienhauses abstimmen. Das Gremium votierte einstimmig für das Vorhaben. elk

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