Eggstätt – Einstimmig waren Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung für einen Bauantrag zum Anbau eines Eingangsbereiches mit Bad und Aufteilung des bestehenden Einfamilienhauses in zwei Wohneinheiten. Bauamtsleiter Ruth erläuterte das Bauvorhaben näher, das an der Priener Straße liegt. Mit Bescheid von 2016 wurde der nördliche Anbau als Fotostudio/Wohnzimmer genehmigt. Damals war das Maß der baulichen Nutzung bei GRZ 0,19 und bei GFZ 0,30 festgelegt und die Werte wurden für den Bebauungsplan Eggstätt Süd eingehalten. Die Überschreitung des Baufensters wurde mit einer Befreiung ermöglicht. Im neuen Antrag soll nun der entstandene Zwischenraum zum bestehenden Wintergarten geschlossen werden. Zusätzlich sollen aus dem bestehenden Einfamilienhaus zwei Wohneinheiten werden. Die zweite Wohneinheit ist nach dem gültigen Bebauungsplan möglich, erklärte Ruth. Die nötigen Stellplätze sind nachgewiesen, weichen jedoch leicht von der gemeindlichen Satzung ab. Ruth sagte, dass damit die Lücke auf der Westseite geschlossen werde. Normalerweise müsste man dem Bauwerber danken, dass dieser Um- und Anbau nicht im Schwarzbau erfolgt sei, weil die Lücke von der Hauptstraße nicht einzusehen sei, fügte Ruth hinzu. Bürgermeister Christian Glas (FBE) betonte, dass dies keine Aufforderung zum Schwarzbau sei. Helmut Hundhammer (CSU) hakte nach, ob zu dem Bauantrag eine Umnutzung vonnöten sei, was Glas verneinte. Der Gemeinderat stimmte mit 13:0 dem Bauantrag zum An- und Umbau in zwei Wohneinheiten zu. elk