Eggstätt – Hoch her ging es bei dem Punkt Anfragen in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Eggstätt, als Jugendbeauftragter Jacob Illi (Grüne) bezüglich Bauwagen für die Jugend im Sommer am Hartseefreizeitgelände nachhakte. Früher habe es dort einen Bauwagen gegeben, der Kindern und Jugendlichen als Spielstätte gedient habe. Nun müsse ein Ersatz her, auch ein gebrauchter sei möglich, eine Bitte, die er schon in der vergangenen Sitzung vorgetragen habe.
Bürgermeister Christian Glas (FBE) erklärte, dass sich die Gemeinde schon umgehört, aber bislang nichts Adäquates gefunden habe. Zudem könnten die Jugendlichen auch in Prien Freizeitmöglichkeiten finden. Illi entgegnete, dass es notfalls die Weihnachtshütten täten. Schließlich sei Sommer.
Geschäftsleiterin Petra Süsens schaltete sich ein. Hier sei die Verwaltung noch am prüfen, werde ihn aber schnell informieren. Glas schloss sich dem an: „Wir werden Gas geben.“ Die Hütte sei auch nicht das Thema, sondern die Aufsicht. Derzeit verunstalteten beispielsweise Sprayer das Hartseefreizeitgelände.
Süsens merkte an, dass es bei vielen Aktionen des Ferienprogramms, das die Tourist-Info zusammengestellt habe, keine oder nur wenige Anmeldungen gebe. Sie schlug vor, dass der Jugendtreff den Außenbereich beim Jugendtreff selbst nutzen solle. Zudem sei es möglich, zum Hartsee zu laufen. Thomas Nitzinger (FBE) befand dies eine gute Idee. Der Aufwand und die Haftung für einen Bauwagen erscheine ihm „zu viel.“
Illi wandte ein, dass sich nur wenige Jugendliche am Jugendtreff nach den derzeit geltenden Hygieneregeln treffen könnten, am Hartsee hingegen deutlich mehr. Für die Ferien müsse eine Lösung her. Eine Abstimmung gab es nicht. elk