Griesstätter Schützen bauen ihren Kleinkaliberstand um

von Redaktion

Maßnahme bei Hauptversammlung vorgestellt – Verein sucht noch weitere Helfer für Aufräumarbeiten und Installationen

Griesstätt – 1992 öffnete der Kleinkaliber-Schießstand im Untergeschoss der Sporthalle an der Schule. Viele Stunden arbeiteten damals Vereinsmitglieder der Schützengesellschaft und bauten den damaligen Luftschutzraum um.

Zum Betrieb eines Kleinkaliber-(KK)-Schießstandes haben sich in der Zwischenzeit einige gesetzliche Vorschriften geändert. Damit der KK-Schießsport weiterhin betrieben werden kann, machten sich die Verantwortlichen des Vereins bereits vor Beginn der Corona-Pandemie Gedanken zum Umbau.

Seit Anfang dieses Jahres, so Schützenmeister Michael Albersinger bei der Jahresversammlung, wurden die Planungen weiter vorangetrieben. Die notwendigen Maßnahmen stellte der Schützenmeister jetzt vor.

Nach dem Umbau noch benötigte Einbauten würden weggeräumt und abgedeckt. Zu reinigen seien die Schießstände und Nebenräume, wegzuräumen das Inventar des ehemaligen Luftschutzraumes, berichtete der Schützemeister. Einige Stunden würden notwendig sein für den Rückbau nicht mehr benötigter Einbauten, wie der Schallschutzdecke im 50- und im 25-Meter-Schießstand, der Zuluftanlage sowie des Kugelfangs bei den Luftgewehr-Schießständen. Abzubauen sei auch nicht mehr benötigte Beleuchtung.

Nach diesen Arbeiten, die zum Teil schon von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wurden, kann mit dem Einbau der neuen Zuluftanlage mit Gebläse und Kanälen begonnen werden. Umgebaut werde auch die Abluftanlage, so der Schützenmeister. Vorgesehen ist ebenso die Erneuerung der Scheibenträgerfahrgestelle.

Für einen zweiten Fluchtweg ist der Einbau einer weiteren Brandschutztüre vorgesehen. Eingebaut wird im Bereich, wo die Schützen schießen, eine schalldämmende Trockenbaudecke.

Der Schützenmeister lud ein, jeden Dienstagabend bei der Ausführung der notwendigen Arbeiten mitzuhelfen. Helfer werden auch benötigt bei den Arbeiten durch die Fachfirmen, wie beim Einbau der Lüftungsanlage und der Elektrik.

Spätestens am 24. Dezember, um 16 Uhr, soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Der Gemeinde dankte Albersinger für die Übernahme einer Bürgschaft, damit ein Darlehen zur Finanzierung der Maßnahme in Höhe von etwa 50000 Euro aufgenommen werden kann. Auf Vorschlag von Kassier Lorenz Reindl stimmten die Versammlungsteilnehmer einstimmig der Kreditaufnahme zu. Zuschüsse, so Reindl, werden auch vom Bayerischen Sportschützenbund zum Vorhaben gewährt.

Otto Eder, Leiter des Kleinkaliberstandes, bat alle KK-Schützen, mitzuhelfen. Das Engagement der Griesstätter Schützen würdigte Erster Gauschützenmeister Erich Eisenberger. Alfons Albersinger

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