Windelcontainer abgelehnt

von Redaktion

Bürgermeister setzt sich mit Vorschlag nicht durch

Griesstätt – Die Beschaffung eines Windelcontainers bei erhöhtem Anfall von Windel-Müll sorgte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates für kontroverse Diskussionen. Letztlich fanden sich für den Probebetrieb eines zusätzlichen Containers am Wertstoffhof nur vier Befürworter.

Wie Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) sagte, sei an ihn von Bürgern der Wunsch nach Anschaffung eines Wertstoffcontainers herangetragen worden. Er habe ein Kostenangebot für die Anmietung eines 1,1 Kubikmeter fassenden Windelcontainers eingeholt. Zur Finanzierung der Mietkosten schlug Aßmus vor, entsprechende Müllsäcke für einen Euro zu verkaufen. Nur diese dürften dann befüllt in den Windelcontainer eingeworfen werden.

Dagegen wurde aus den Reihen des Gremiums argumentiert, dass ja bereits die Möglichkeit bestünde, eine Ermäßigung der Müllgebühren bei nachgewiesenen Windelabfällen bei Erwachsenen oder bei zwei Wickelkindern in der Familie zu beantragen.

Aßmus schlug vor, es doch für ein halbes Jahr mit einem Windelcontainer zu versuchen. Dieser probeweise Einsatz am Wertstoffhof wurde allerdings mit sieben zu vier Stimmen abgelehnt.

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