Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf Nach längerer Krankheit verstarb Sepp Stocker aus Bergham im Alter von 91 Jahren.

1930 als Sohn von Josef und Anna Stocker auf dem Wölflmoierhof in Bergham geboren, wuchs er mit seinen Schwestern Irmi und Anni sowie Bruder Konrad auf. Von Kindesbeinen an musste Sepp auf dem elterlichen Anwesen mithelfen und fand schon als Jugendlicher Gefallen an der Landwirtschaft und Waldarbeit. 1964 heiratete Stocker seine Erni Pleier in Bergham, wo sie sich ein Eigenheim schufen. Tochter Andrea und Sohn Christian kamen zur Welt, zwei Enkelkinder vergrößerten die Familie.

In der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs fand Stocker im Baugewerbe bei der Firma Seidl eine Anstellung, wechselte später zur Firma Hamberger. Weit über den Beginn seines Ruhestandes hinaus fuhr er bei der Firma Zacherl Bagger. Radlfahren und Berggehen waren seine große Leidenschaft. Früh verstarben seine Mutter, sein Vater und Bruder Konrad. 2014 feierte das Ehepaar Stocker im Kreise der Familie das Fest der goldenen Hochzeit. Mit zunehmendem Alter ergaben sich jedoch gesundheitliche Einschränkungen und Krankenhausaufenthalte.

Gemeindereferent Albert Buchetmann, der auf Wunsch des Verstorbenen die Verabschiedung und Einsegnung der Urne vornahm, bezeichnete Stocker in seiner sehr persönlich gehaltenen Ansprache als einen geselligen und stets hilfsbereiten Berghamer. Hardi Wimmer, Ehrenvorsitzender der Sterbekasse des Rauchclubs Endorf, würdigte Stocker für seine 60-jährige Mitgliedschaft als Fähnrich und Fahnenbegleiter. Dafür wurde er 2013 zum Ehrenmitglied ernannt. Als Dank trug Wimmer die Urne zur letzten Ruhestätte. amf

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