Neues Feuerwehrauto hat sich bereits bewährt

von Redaktion

Pfarrer Robert Baumgartner segnet Einsatzfahrzeug – Garagenanbau wird in Eigenleistung durchgeführt

Rohrdorf – Die Feuerwehr Höhenmoos konnte endlich die Segnung des neuen Mannschaftstransportwagens Ford Transit und des Anbaus der Feuerwehrgarage feiern. Der offizielle Termin war bereits für April 2020 geplant gewesen, wurde aber coronabedingt verschoben.

Das Fahrzeug steht seit Dezember 2020 in der Garage und hat sich schon in verschiedensten Einsätzen bewährt. Nun wurde die Feier in kleinem Rahmen, mit der Rohrdorfer Blasmusik, nachgeholt.

Auf die Initiative von Kommandant Erich Turetschek war die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens vorangetrieben worden. Nach Gesprächen mit der Inspektion und der Gemeinde stand die Anschaffung eines Neufahrzeuges fest. Damit war aber auch die Frage der Unterbringung zu beantworten. Schließlich entschloss man sich, an den Spindraum der Feuerwehrgarage anzubauen. Dass dies mit viel Eigenmitteln und Eigenleistung verbunden wäre, war allen bewusst.

Mit Veranstaltungen wie Christbaumversteigerungen oder einer „3-2-1 Party“ gemeinsam mit der Landjugend wurde die Vereinskasse aufgebessert, um die Finanzmittel bereitzustellen.

Der Anbau wurde, bis auf einige Spezialarbeiten, komplett in Eigenleistung durchgeführt. Insgesamt investierte der Verein etwa 35000 Euro in den Umbau und die Zusatzausrüstung des Fahrzeuges.

Pfarrer Robert Baumgartner segnete das Fahrzeug und die Garage. Bei seiner Predigt verglich er die Einsätze der Feuerwehren früher mit den derzeitigen und stellte fest, dass Löscharbeiten weniger geworden, dafür aber Unwettereinsätze stark angestiegen sind. Der Kommandant freute sich, dass das Fahrzeug nun endlich gesegnet werden konnte. Er schilderte den Ablauf von der Grundidee bis zur Umsetzung und lobte die Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller, der Firma Compoint. Beeindruckt war Turetschek davon, wie der Umbau in unzähligen Stunden fast in Eigenleistung errichtet wurde. Er bedankte sich bei der Gemeinde, den Spendern von Baumaterial und bei allen Aktiven und Vereinsmitgliedern, die mitgeholfen haben.

Bürgermeister Simon Hausstetter berichtete von seinen Besuchen bei der Feuerwehr in seiner Amtszeit wie bei den Abnahmen der Leistungsabzeichen oder dem letztjährigen Hochwasser in Achenmühle. Die Höhenmooser Wehr sei nun gut ausgerüstet. Er bedankte sich für den Einsatz, wünschte viel Erfolg und sprach Glückwünsche aus.

Vom Hilfseinsatz der Landkreisfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen berichtete Kreisbrandrat Richard Schrank, der in Begleitung von Kreisbrandinspektor Martin Gruber und den Kreisbrandmeistern Joachim Buchmann und Franz Aichinger nach Höhenmoos gekommen war und von den Schäden erschüttert war. Unverständlich sei ihm die Kritik an den Feuerwehren bei den vergangenen Unwettereinsätzen, man mache damit das Ehrenamt der freiwilligen Feuerwehren kaputt.

Auch könne der Mensch, so dann der Kreisbrandinspektor, die Natur nicht beherrschen oder Unwetter genauestens vorhersagen. Die Feuerwehr könne nur die angerichteten Schäden beseitigen. Er wünschte viel Gesundheit und allzeit gute Fahrt mit dem neuen Fahrzeug.

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