Bad Feilnbach – In der Pfarrkirche St. Georg in Großholzhausen nahm die große Familie von Luise Schober Abschied von ihrer Mutter, Oma und Uroma, die im Alter von 88 Jahren verstorben war.
Luise Schober, geborene Windstätter, kam 1932 in Springlbach bei Forsting im Landkreis Wasserburg zur Welt. Nach der Schulzeit lernte sie in Wasserburg Haushaltsführung und Kochen. In den 50er-Jahren arbeitete sie in Brannenburg und lernte hier ihren späteren Ehemann, den Zimmerermeister Franz Schober aus Großholzhausen, kennen. 1962 schlossen sie den Bund der Ehe. Sieben Töchter gingen aus der glücklichen Verbindung hervor. Ende der 60er-Jahre erfolgte der Umzug von Großholzhausen nach Bad Feilnbach ins betriebseigene Sägewerk.
Die Töchter wurden erwachsen und so kamen nach und nach neun Enkelkinder und vier Urenkel zur Familie hinzu und waren die große Freude von Luise Schober. Ein arger Verlust und Einschnitt war der plötzliche Tod ihres Ehemanns im Jahr 2007. Mit Gottvertrauen bewältigte sie auch diesen Lebensabschnitt.
Luise Schober blieb auch im höheren Alter sehr selbstständig und konnte sich lange gut versorgen. Leider verschlechterte sich ihr gesundheitlicher Zustand im letzten Jahr stark und sie war auf Hilfe angewiesen. Ihren Töchtern war es selbstverständlich für die Mutter da zu sein und so wurde sie zuhause liebevoll betreut und von der der Nachbarschaftshilfe Bad Feilnbach und dem SAPV gut gepflegt und versorgt.
„Das Leben kann nicht immer voller Freude, aber immer voller Liebe sein“, dieses Lebensmotto stellte Diakon Bernhard Kinne in den Mittelpunkt des Trauergottesdienstes, der von Stephan Heinke an der Orgel feierlich gestaltet wurde. Die letzte Ruhe fand Schober im Familiengrab im Kirchfriedhof Großholzhausen.koa