Grundstein für Seniorenprojekt gelegt

von Redaktion

Projekt im Fröschenthal wird jetzt Zug um Zug umgesetzt – Denkmalgeschützes Gebäude integriert

Neubeuern – Mit rund 90 geladenen Gästen legten die Bauherren, Stefan und Theresa Mayer und Peter Dörr, von der gemeinsamen Projektgesellschaft Fröschenthal Neubeuern Bau- und Entwicklungs GmbH & Co. KG, den Grundstein für Ü60-Wohnen in einem barrierefreien Parkensemble. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal werden neben der Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus zwei Neubauten entstehen (wir berichteten).

Gestaltung drei Jahre
lang geplant

Dieses erste Treffen an der Baustelle mit Planern, Handwerkern und Käufern wertete Theresa Mayer als „Grundstein für eine Gemeinschaft, die jetzt zu wachsen beginnt“. Auf drei Jahre planerische Gestaltungsarbeit blickte der Denkmalspezialist Peter Dörr zurück und betonte „der produktive Gesprächskurs mit der Marktgemeinde, der konfliktfreie Konsens mit der Denkmalschutzbehörde und die positive Einstellung der Anwohner führten zu dem beispielhaften Gedeihen des Projekts.“

Denn planerischer Dreh- und Angelpunkt des neu entstehenden Wohnensembles war dabei zunächst die Entwicklung und Integration des vorhandenen herrschaftlichen Denkmalgebäudes aus dem späten 19. Jahrhundert. Mit einem genehmigungsfähigen Sanierungs-, Umbau- und Erweiterungskonzept wurde den Anforderungen entsprochen, historische Bausubstanz und denkmalpflegerisch wichtige Details so weit wie möglich zu erhalten oder teilweise sogar zu rekonstruieren, zudem Bewohnern und Nutzern einen modernen Wohnkomfort zu gewähren.

„Einen Teil unseres Weges haben wir aufgrund des guten Zusammenspiels von Planern und Handwerkern nun geschafft und können der Alterseinsamkeit schon bald mit einer einzigartigen Wohnkultur entgegenwirken“, verspricht Stefan Mayer, der mit der ViVita bereits mehrere ambulant betreute Wohngemeinschaften und auch das Pflegeheim Neubeuern betreibt.

23 barrierefreie Wohnungen, eine Tagespflegeeinrichtung und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit elf Appartements – alle mit eigener Terrasse, Loggia oder Balkon – entstehen auf dem ehemaligen Gelände des Sportvereins 1860 München.

„Das innovative Wohnkonzept schafft Raum für Begegnung, ein harmonisches Miteinander und eine gelebte Gemeinschaft, bei gleichzeitiger Wahrung des Bedürfnisses nach individueller Lebens- und Wohnungsgestaltung“, ergänzt Stefan Mayer.

So gehören großzügige Gemeinschaftsflächen zum Planungskonzept, wie ein lichtdurchfluteter Pavillon, der Platz bietet für Geburtstagsfeiern, kleine Konzerte, Lesungen, einen gemütlichen Ratsch bei einer Tasse Kaffee oder eine zünftige Schafkopfrunde unter Freunden. Soziale Kontakte unter Gleichgesinnten ermöglichen auch der Bauerngarten mit Hochbeeten zum gemeinsamen Garteln, eine holzvertäfelte Bibliothek und ein eigener Wellnessbereich. Tiefgarage, Carports und Außenstellplätze stehen zur Verfügung, sowie Fahrradstellplätze in einem abschließbaren Bikeport.

1400 Neubeurer sind
60 Jahre und älter

Bürgermeister, Christoph Schneider dankte den Bauherren für die Grundsteinlegung für den Wohnpark, der die Senioren in den Mittelpunkt stellt. „In Neubeuern schreiben rund 1400 Personen das Alter 60+. Viele Einheimische nutzten die bevorzugte Gelegenheit, um in ihre Zukunft zu investieren. Selbst jüngere Einwohner wählten diesen Fleck mit Historie als Vorsorge für betagte Familienmitglieder“.

Feierlich segneten der katholische Pfarrer, Christoph Rudolph, und der evangelische Pfarrer, Michael Krauß, den begonnenen Bau. „Wir hoffen auf eine unfallfreie Bauzeit und freuen uns auf die gemeinsame Begleitung dieses ganz besonderen Projekts in Neubeuern“, so die Bauherren.

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