Gemeinderat Pittenhart genehmigt Jahresrechnung

von Redaktion

Gewerbesteuer bringt Einnahmen in Höhe von 542000 Euro – Straßenausbau Hammerschmiede 30000 Euro teurer als erwartet

Pittenhart – Der Gemeinderat Pittenhart stimmte der Jahresrechnung für 2020 einstimmig zu. Der Haushalt 2020 wurde mit 5,3 Millionen Euro in Einnahmen und Ausgaben abgeschlossen, davon waren 3,4 dem Verwaltungs- und 1,9 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt zuzurechnen.

Im Bericht aus dem Rechnungsprüfungsausschuss hob der Vorsitzende, Gemeinderat Engelbert Buchner (FW), die erneut positive Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen mit 542000 Euro hervor. Seit 2011, mit 124000 Euro, seien die Einnahmen beinahe jährlich stark gestiegen bis zu dieser neuen Rekordsumme.

Dies sei sicher eine Auswirkung des Gewerbegebiets am Bahnhof. Selbst im Corona-Jahr 2020 seien so die 385000 Euro von 2019 noch übertroffen worden. 2020 kamen zu den eigenen guten Gewerbesteuereinnahmen noch Einnahmen von 55000 Euro aus staatlichen Finanzzuweisungen zum pauschalen Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen durch Corona in Höhe von rund 55000 Euro dazu, sodass dem Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen getätigt werden, vom Verwaltungshaushalt 369000 Euro zugeführt werden konnten.

Engelbert Buchner berichtete von einigen Einzelprüfungen, so dem Straßenausbau Hammerschmiede, der statt der vorgesehenen 70000 Euro wegen Zusatzarbeiten bei der Entwässerung 98000 Euro gekostet hatte. Für die Errichtung des Schießstandes der Sebastiani- und Auerhahnschützen mussten statt 25000 Euro nur 22500 Euro ausgegeben werden.

Fördergelder für
Kinderkrippe

Positiv hervorgehoben wurde von Buchner auch die Abrechnung des Baus der Kinderkrippe. Bei Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro erhielt die Gemeinde Pittenhart bereits 885000 Euro an Fördergeldern, 60000 Euro sind noch zugesagt. Daraus ergebe sich ein gemeindlicher Anteil an den Kosten von 221000 Euro, das entspreche einer Förderung von 81 Prozent der Kosten, betonte Buchner.

Da der Rechnungsprüfungsausschuss keinerlei Grund zu Beanstandungen gefunden hatte, wurde die Gemeindeverwaltung vom Rat einstimmig entlastet.igr

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