Frasdorf – „Für Feuerwehrleute muss es immer eine Selbstverständlichkeit bleiben, schnell und gekonnt Hilfe zu leisten, ohne lange Fragen zu stellen“, erklärte Kreisbrandmeister Stefan Pfliegl bei der Abnahme der Leistungsabzeichen der Umrathshausener Feuerwehr. Neun Floriansjünger stellten sich den Schiedsrichtern zur Prüfung.
Gold-Rot
und Gold-Blau
Der Zweite Kommandant Peter Bauer erfüllte die Bedingungen für die höchste Stufe des Leistungsabzeichens Gold-Rot und Wolfgang Furtner sowie Stefan Kraus für die Stufe Gold-Blau.
Benedikt Obermüller, Elisabeth Krug, Paul Schäffer und Mathias Keil dürfen nun das silberne Leistungsabzeichen an der Dienstbekleidung tragen, Gabriel Breckl-Stock und Paul Obermüller in Bronze. Elisabeth Krug ist die erste Frau der Umrathshauser Feuerwehr, die die Bedingungen für das silberne Leistungsabzeichen erfüllt hat.
Die Leistungsprüfung besteht aus drei Teilen. Zuerst müssen alle Teilnehmer einen vorgegebenen Feuerwehrknoten in festgelegter Zeit fertigen, als Zweites wird in der Löschgruppe ein Außenangriff mit drei Rohren und der Wasserentnahme aus einem Hydranten durchgeführt.
Der dritte Teil ist die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer mit Saugschläuchen.
Gute Kenntnisse
bescheinigt
Von der zweiten Stufe Silber an, müssen die Prüflinge noch zusätzliche Aufgaben aus den sehr verschiedenen Bereichen erledigen. Dazu gehören beispielsweise die Fahrzeugkunde oder auch das Erkennen von sogenannten Gefahrgutzeichen (etwa explosive Stoffe oder ätzende Substanzen).
Zum Abschluss überreichte Kreisbrandmeister Pfliegl die neu erworbenen Abzeichen an die neun Teilnehmer. Die Feuerwehrleute waren sich einig: Wer das begehrte Leistungsabzeichen erhalte, dem werde durch die Prüfungskommission ein hoher Kenntnisstand in allen Bereichen der Feuerwehr bescheinigt. reh