Neuer Löschwasserbehälter für Aufham

von Redaktion

Gemeinderat ist einstimmig für Umbau – Leistungen sollen rasch vergeben werden

Eggstätt – Dass der vorhandene Löschwasserbehälter im Ortsteil Aufham umgebaut werden muss, davon konnten sich die Gemeinderäte Eggstätts in der vergangenen Gemeinderatssitzung anhand von Fotos überzeugen. Sie stimmten deshalb einmütig dafür, dass der Löschwasserbehälter zukünftig überdacht wird und beauftragten die Verwaltung mit der Ausschreibung für die Leistung.

Versorgung ist
nicht gewährleistet

Bürgermeister Christian Glas (FB) hatte zuvor erklärt, dass der Grundschutz zur Löschwasserversorgung momentan nicht vollumfänglich gewährleistet sei. In einer ersten Planung aus dem Jahre 2019/2020 war ein offener mehreckiger Behälter angedacht worden. Nach eingehender Prüfung erschien diese Variante einer offenen Bauweise nicht sinnvoll. Der Behälter müsse zum einen aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden und zum anderen sei der Wartungsaufwand bei einer offenen Bauweise aufgrund der Verschmutzung zu hoch.

Ein Alternativvorschlag des Planungsbüros Europplan Bad Endorf sehe nun einen Rundbehälter mit Stahlbetondecke vor. „Ein Löschwasserbehälter muss pflegeleicht sein“, sagt Glas. Für diese Maßnahme seien im diesjährigen Haushalt 45000 Euro und im kommenden Jahr 5000 Euro eingeplant. Kosten, die seiner Ansicht nach „für beide Behälterarten nicht ausreichend sind, da sich durch die steigenden Baupreise keine qualifizierten Aussagen treffen lassen.“

Markus Löw (FB) begrüßte das Vorhaben, ein geschlossener Behälter sorge für mehr Sicherheit. Helmut Hundhammer (CSU) hatte die Idee, die Decke befahrbar zu gestalten. Er habe Kontakt mit der Aufhamer freiwilligen Feuerwehr gehabt, die sich für eine größere Lösung samt Abriss und Neubau ausgesprochen hätte.

Fraktionskollege Bene Langl (CSU) schloss sich dieser Idee an, ein Neubau käme seiner Ansicht nach bei viel Eigenleistung auch nicht viel teurer als eine Sanierung. Kajetan Huber (FB) meinte, dass nicht alles weggerissen und funktional gestaltet werden solle: „Ein paar Dinge können wir schon in Eggstätt erhalten.“

Bürgermeister Christian Glas wies darauf hin, dass der Löschweiher Priorität habe. Hans Plank (CSU) meinte ob der vielen Ideen: „Ich bin da leidenschaftslos. Wir haben die Entscheidung viel zu lange hinausgezögert.“ Ihm gehe es vor allem um die Sicherheit und um sauberes Löschwasser. Auf Nachfragen von Stefan Meier (FB) nach den Wasserzu- und -abläufen, sagte Bauamtsleiter Bernd Ruth, dass ein Systemtrenner verpflichtend sei.

Ausschreibung
kann beginnen

Katharina Weinberger (Grüne) wollte wissen, was es mit dem Quellwasser auf sich habe. Bauamtsleiter Bernd Ruth erklärte, dass es sich hier um Schichtquellwasser bedingt durch die Hanglage handle. Das könne man so lassen, „das Wasser sucht sich seinen eigenen Weg.“ Bürgermeister Glas beendete die Debatte. Es gehe erst einmal um eine Zustimmung für einen Behälter in runder geschlossener Ausführung, „dann kommt die Ausschreibung und dann können wir weitersehen.“

Diesem Beschlussvorschlag schlossen sich die Gemeinderäte ohne Gegenstimme an.

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