An der St.-Leonhards-Kirche in Leonhardspfunzen, wo sich in „normalen“ Jahren 1500 Menschen und unzählige Tiere tummeln, versammelten sich am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein nur ein paar Dutzend Einheimische und vier Fahnenabordnungen zur Feier des Patroziniums. Denn der Leonhardiritt, eine der größten Brauchtumsveranstaltungen der Region, fiel im zweiten Jahr in Folge wegen Corona aus. Zu unsicher war dem ausrichtenden Verein, ob eine solche Großveranstaltung stattfinden kann. Im kommenden Jahr, hoffen die Verantwortlichen, soll es in Leonhardspfunzen wieder einen Leonhardiritt geben – vorausgesetzt die Corona-Lage lässt dies zu.