Bad Endorf – Leicht haben es die Bad Endorfer Schützen nicht. Machte Corona dem Schießsport die vergangenen anderthalb Jahre einen Strich durch die Rechnung, so war es diesen Sommer der Wassereinbruch in der Mehrzweckhalle, der den Schützenstand schwer beschädigte. Die vergangenen Wochen waren also von Aufräumarbeiten und Trocknungsmaßnahmen geprägt.
Schützenmeister Christian Edenhofer, der zur Generalversammlung in die Gaststätte Bauernwirt eingeladen hatte, kündigte aber an, dass spätestens im November der Schießsport wieder aufgenommen wird. Bürgermeister Alois Loferer schickte extra einen Brief, da er terminlich verhindert war. Er wies darauf hin, wie wichtig die Vereinsarbeit in den jeweiligen Vereinen und besonders die Jugendarbeit im Schützenverein ist. Die Berichte der Referenten umfassten die beiden Schießsaisons 2019 bis 2021. Sportleiter Johann Webersberger zeigte auf, wie gut die Bad Endorfer Schützen in den jeweiligen Klassen vertreten sind, wobei die erste Mannschaft sogar in der Oberliga mitkämpft.
Bad Endorf kann drei Auflegemannschaften stellen. Diese Disziplin erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei den Senioren. Drei Jugendliche beteiligten sich bei den deutschen Meisterschaften mit guten Platzierungen.
Sportreferent Josef Voit vom Schützengau Chiemgau nahm die Ehrungen vor. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Heinz Hantschel und Rudolf Obermaier ausgezeichnet, für 50 Jahre Werner Breitschädel, Christian Müller und Josef Kronschnabl. 25 Jahre ist Michael Reinthaler dabei.
Die grüne Verdienstnadel erhielten Josef Schuster und Veronika Webersberger. Mit dem Chiemgauadler in Silber wurden Georg Pfaff und Michael Kopp ausgezeichnet.
Pfaff, der neu gewählte Schützenmeister der Hauptschützengesellschaft München, lud die Vereinsjugend zu einem Trainings- und Erlebnistag nach München ein.
Zudem ist die Böllergruppe zu einem großen Böllerschießen im Januar in München willkommen.