Bad Endorf – Mit tosendem Applaus und der nach zwei Jahren wieder durchgeführten Generalversammlung endet die diesjährige Spielsaison für die Theatergesellschaft Bad Endorf.
Viermal führte der Verein „Das Königlich Bayerische Amtsgericht“ von Georg Lohmeier auf. Zwei Vorstellungen waren ausverkauft, wobei wegen der Abstandsregeln der Saal nur zur Hälfte gefüllt werden durfte.
Sowohl Vorsitzender Markus Mädler als auch Bürgermeister Alois Loferer und Kulturreferentin Magdalena Restle lobten auf der Generalversammlung das Engagement aller Mitwirkenden und bezeichneten das Volkstheater als wichtige kulturelle Tradition. Besonders gelobt wurde Josef Kößlinger, der den markanten Tonfall des Amtsrichters August Stierhammer nahezu perfekt hinbekam. „Genau wie der im Fernsehen“, flüsterten sich Zuschauer zu. Auch Paula Aiblinger als stets auf Sittlichkeit bedachte Pfarrhaushälterin und Ina Siferlinger als Stadlbäuerin, die um ihren Gockel trauert, erhielten viele Lacher, als sie sich im Gerichtssaal gegenseitig an die Gurgel gingen.
Insgesamt 471 Besucher sahen die beiden gespielten Episoden des Königlich Bayerischen Amtsgerichts. Auf dem Erfolg ausruhen wird sich die Theatergesellschaft Bad Endorf nur kurz. Nach dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sollen auf der Adventsfeier die Probenpläne für das Irmingard-Spiel verteilt werden.amf