Engagierte Könner am Werk

von Redaktion

Christliches Sozialwerk steht trotz Corona weiterhin gut da

Brannenburg/Flintsbach – Nachdem die Jahresversammlung 2020 wegen Corona im sogenannten Umlaufverfahren stattfinden musste, war es für Mitglieder und Vorstand des Christlichen Sozialwerks Brannenburg/Flintsbach eine Freude, endlich wieder eine Präsenzveranstaltung zu organisieren.

Stefan Lederwascher, Flintsbachs Bürgermeister und Vorsitzender des Christlichen Sozialwerks, übergab schnell das Wort an den früheren Verwaltungsrat Johann Weiß, der den Ehrenvorsitzenden Wolfgang Berthaler, welcher krankheitsbedingt absagen musste, vertrat. Johann Weiß verlas die Rede Berthalers zum zehnjährigen Bestehen des Mehrgenerationenhauses (MGH) und fügte in lebendiger Form eigene Kommentare über den Kauf und die Entwicklung des MGH ein.

Drei Stützen des CSW
jetzt Ehrenmitglieder

Aufgrund ihrer besonderen Verdienste ernannte der Vorstand drei Ehrenmitglieder. Annemarie Burghardt war langjährige Schriftführerin des Vereins und als hoch engagiertes Vorstandsmitglied in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Stützpfeiler. Steuerberater Peter Drexler brachte ehrenamtlich sein Fachwissen ein, war maßgeblich an der erfolgreichen Neuorganisation des CSW beteiligt und bildet mit seiner Steuerkanzlei die Grundlage für ein ordentliches Wirtschaften.

Johann Weiß, 17 Jahre im Verwaltungsrat, brachte sein Fachwissen und Netzwerk als Geschäftsführer der Barmer Krankenkasse ein. Er organisierte das Projekt „Betreutes Wohnen“ in Abstimmung mit dem bayerischen Sozialministerium und war maßgeblich in der Spenden- und Zuschussbeschaffung tätig (auch zweimal bei der OVB Weihnachtsspendenaktion). Mit seiner umfangreichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sorgte er für hohe Präsenz des CSW in der Öffentlichkeit. Bei der Entwicklung des Mehrgenerationenhauses stand er Wolfgang Berthaler wirkungsvoll zur Seite.

Lederwascher und Geschäftsführerin Evi Faltner übergaben den neuen Ehrenmitgliedern die Ehrenurkunden und ein Geschenk.

Geschäftsführerin Evi Faltner berichtete, dass dank umfassender Staatshilfen, vieler privater Spenden und Förderungen das CSW finanziell die schlimmste Pandemiezeit überleben konnte. Wirtschaftlich geht es dem CSW gut, stellte auch Steuerberater Georg Winkler fest, der die Bilanz ausfertigte.

Ausbildung von eigenem Pflegenachwuchs ist schon immer ein bevorzugtes Anliegen des CSW. Fünf Azubis Pflegefachmann/Pflegefachfrau sind derzeit tätig. Kooperationen mit großen Einrichtungen wie den Romed- Kliniken erweitern das Ausbildungsangebot. Im Ausbildungsverbund Landkreis Rosenheim ist die Pflegedienstleiterin und Pflegepädagogin Stephanie Rupp vertreten.

Nachfolge rechtzeitig
und gut geregelt

Seit Oktober 2020 ist die geschäftsführende Pflegedienstleiterin Monika Kaiser-Fehling offiziell im Ruhestand. Sie hat über Jahrzehnte das Sozialwerk geprägt, wofür ihr besonderer Dank galt. Ihre Nachfolge hat sie selbst geplant. So rückte Evi Faltner nahtlos in die Geschäftsführung nach, die fachliche Verantwortung als Pflegedienstleitung übernahmen Stephanie Rupp und ihre Stellvertreterin Nathalie Winterling.

Zum Schluss der Veranstaltung dankte der Zweite Vorsitzende des CSW, Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch, allen Mitarbeitern, dem Leitungsteam und auch dem Vorsitzenden Stefan Lederwascher für die geleistete Arbeit.

Artikel 1 von 11