Amerang/Evenhausen/Kirchensur – Der Traum vom Eigenheim wird für einige Bauherren in Evenhausen, Kammer und Kirchensur demnächst wahr. Das verkündete Bürgermeister Konrad Linner bei den drei Bürgerversammlungen in der Gemeinde Amerang.
In Evenhausen „Am Kreuzberg“ wurden im ersten Bauabschnitt durch die Gemeinde bereits Grundstücke für drei Einfamilienhäuser und zehn Doppelhaushälften vergeben. Weitere Grundstücke sollen zu einem späteren, noch nicht festgelegten Zeitpunkt vermarktet werden.
Die Einfamilienhäuser und vier Doppelhaushälften befinden sich bereits im Bau. Für das Baugruppengrundstück werden, laut Linner, noch ein bis zwei Bewerber gesucht.
Für das Baugebiet Kammer, in dem im Südwesten noch ein weiteres Grundstück erworben werden konnte, das auch zur Hälfte von der Gemeinde verwertet werden kann, soll das Bebauungsplanverfahren laut Bürgermeister Linner bis zum Frühjahr 2022 abgeschlossen sein. Die Vorbereitung und Erschließung soll nächstes Jahr erfolgen und im kommenden Herbst ist die Veräußerung weiterer Grundstücke vorgesehen.
Parallel dazu läuft die Objektplanung für die für das Baugebiet maßgeblichen Entwicklerinseln, die ausgemacht wurden, um der Entstehung einer Trabantensiedlung entgegenzuwirken.
„Kammer soll ein echter Ortsteil werden“, bekräftigte Linner. Rund 5200 Quadratmeter Entwicklungsfläche sind bereits an die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg verkauft worden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde sollen so im Projekt Arbeiten und Wohnen 13 Wohneinheiten und eine Gewerbeeinheit entstehen.
Unter dem Überbegriff „Generationenwohnen“ sollen 14 Wohneinheiten, davon fünf mit einkommensorientierter Förderung, entstehen und beim Projekt „Wohnen in Gemeinschaft“ werden ein bis zwei Gewerbeeinheiten und vier Reihenhäuser gebaut, die dann nach den gemeindlichen Richtlinien für Wohnbauvergabe verkauft werden sollen.
Die ortskernprägenden Gebäude sollen sich an Höfestrukturen orientieren und sich so, laut Linner, in die ländliche Umgebung einfügen. Für das Baugebiet Kirchensur läuft derzeit das Bauleitplanverfahren, das im nächsten Jahr abgeschlossen sein soll.
Die Konzeptplanung soll mit einer innerörtlichen Erschließung weitergeführt werden. Die Erschließung und die Veräußerung von Grundstücken sollen 2023 erfolgen. Das Augenmerk liege hier auf einer langfristigen Entwicklung, betonte Konrad Linner.