Angela Finkenberger verlässt Aschau

von Redaktion

Ehemalige Führungskraft der Klinik Sonnenbichl will neue Wege gehen

Aschau – Nach über 32 Jahren als verantwortliche Führungskraft der Klinik Sonnenbichl verabschiedete sich Angela Finkenberger im Rahmen eines Stehempfangs von ihren Mitarbeitern und Vertretern zahlreicher Verbände, Organisationen und Einrichtungen.

Für ihren Einsatz bedankten sich im Namen der evangelischen Kirche Pfarrerin Betina Heckner und als Vertreterin der Gemeinde Aschau Dritte Bürgermeisterin Monika Schmid.

Finkenberger beendete ihre Tätigkeit in der Klinik Sonnenbichl am 31. Oktober, denn sie will noch einmal neue Wege gehen. Zum Jahresende wird sie die Leitung einer Mutter-Kind-Klinik im Allgäu übernehmen. Nadja Düvelmeyer hat zum 1. November ihre Nachfolge als verantwortliche Führungskraft angetreten.

Finkenberger war seit der Inbetriebnahme der Klinik im Jahr 1989 in organisatorischer, personeller und wirtschaftlicher Verantwortung im Sonnenbichl tätig.

Bei ihrem Abschied erinnerte sie sich an unzählige Krisen der letzten Jahrzehnte im Gesundheitswesen und an neue gesetzliche Vorgaben und Herausforderungen. Vielfältige und umfassende Bauprojekte prägten ihre Zeit im Sonnenbichl, dazu kamen ständig neue Qualitätsprüfungen und Zertifizierungen für die Einrichtung, das Personal und die Ausstattung des Hauses sowie die konzeptionellen Fortschreibungen.

Die Klinik Sonnenbichl ist eine Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung, die sich an Mütter und Kinder aus ganz Deutschland wendet. Die Einrichtung ist Teil des Diakonischen Werks Bayern, des Deutschen Müttergenesungswerks und des Evangelischen Fachverbands für Frauengesundheit. Das FrauenWerk Stein in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ist Gesellschafter der Klinik.

Ziel der Einrichtung in Aschau ist, Krankheiten vorzubeugen und den Auswirkungen einer Krankheit entgegenzuwirken. „Durch die Kur soll das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden gestärkt werden“, erläutert Angela Finkenberger. „Heilung bedeutet nach unserem christlichen Menschenbild Heilwerden der ganzen Person. Das Motto ‚Frauen und Kinder stärken, Horizonte weiten, Beziehungen gestalten‘ prägt unsere Arbeit.“ reh

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