Sepp Hofer bleibt Vorsitzender bei Freien Wählern

von Redaktion

Neuwahlen bei Generalversammlung – Lagebericht zur Gemeindepolitik

Halfing – Zur Generalversammlung der Freien Wähler begrüßte Vorsitzender Sepp Hofer im Gasthof Schildhauer sowohl Mitglieder als auch interessierte Halfinger. Auch Kreisrat und Vorsitzender der Kreistagsfraktion Sepp Lausch aus Tattenhausen befand sich unter den Anwesenden.

Nur wenig konnte Schriftführer Franz Schlee über das abgelaufene Jahr berichten: „Nach der Kommunalwahl 2020 war praktisch Schluss, Corona lies keine Aktivitäten mehr zu.“ Im Kassenbericht erinnerte Gemeinderat und Kassier Sepp Stettner an den Kommunalwahlkampf, bei dem man finanziell tief in die Tasche griff. „Die nächsten Jahre muss gespart werden, um sich für zukünftige Wahlkämpfe zu rüsten.“

Einen ausführlichen Bericht über die Lage der Gemeinde aus Sicht der Freien Wähler gab es von Hofer. Einige größere Projekte konnten im letzten Jahr abgeschlossen werden: der Radweg nach Wölkham und erhebliche Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen an der Schule, dem Kindergarten und der Mehrzweckhalle. Leider wurde die Mehrzweckhalle Opfer des Sturms im Juli dieses Jahres und durch eindringendes Wasser wurde der gesamte Boden der Halle aufgeweicht. Derzeit laufen die Sanierungsarbeiten. Auch die Reismühle wird den Gemeinderat in den nächsten Jahren beschäftigen.

Die anschließende Entlastung und Neuwahl des Vorstands übernahm Wahlleiter Lausch. Hofer bleibt Vorsitzender, Zweiter Vorsitzender ist Wast Schauer. Das Amt des Kassiers übernimmt Sepp Stettner und das des Schriftführers Franz Schlee. Als Beisitzer wurde Tobias Hofer gewählt. Bei den beiden ehemaligen Beisitzern Traudl Hanft und Robert Huber bedankte sich Sepp Hofer für ihr Engagement.

In einem kurzen Bericht streifte Lausch einige Landkreisthemen. Wichtig war ihm, dass sich die Freie Wähler-Fraktion gegen die Aufstockung des Landratsamtes positioniert habe. Dies sei im Zeitalter der Digitalisierung und des Homeoffice eine falsche Investition. Weiter ging er auf die Biberproblematik ein. Vom Landratsamt müssten striktere Anweisungen kommen, um die eklatanten Schäden in den Griff zu bekommen.

Vorsitzender Hofer schlug in dieselbe Kerbe: „Die Kommunen geben Millionen für den Hochwasserschutz aus. Doch der bringt uns gar nichts, wenn der Biber überall ungehindert seine Dämme bauen kann und sich somit Flüsse und Bäche aufstauen. Gerade im Halfinger Moos, wo die zwei großen Gräben die Hauptentwässerung Halfings bedeuten, besteht enormer Handlungsbedarf in Sachen Biber.“

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