Flintsbach – Zum Patroziniumstag stellte sich in der Kirche St. Martin in Flintsbach ein neuer Kirchenchor unter der Leitung von Regina Sprinzing vor. Der Pfarreichor entstand durch die Zusammenlegung von Jugend- und Kirchenchor der Pfarrei.
Zur Aufführung kam das neuzeitliche Kirchenmusikwerk „Missa juvenalis“ für einen dreistimmigen Chor und Instrumente von Gerhard Fischer. Die Solopartien wurden von Sprinzing, Johanna Astner und Martin Berger ausgeführt. Begleitet wurde der Chor von Matthias Dachauer auf der Orgel; Magdalena Bauer spielte die Querflöte und Annalena und Michael Mayer musizierten auf Trompeten. Außerdem wurde für diesen Gottesdienst ein neues Martinslied von Sprinzing dargeboten. Auf der Chorempore war unter Wahrung der AHA-Regeln nur eine kleine Chorgruppe erlaubt.
Zukünftig will der Pfarreichor Gottesdienste musikalisch durch Chorgesang und Instrumentalmusik bereichern. Durch den Vortrag entsprechender Lieder möchte er den religiösen Sinn von Festen vertiefen und so die Feierlichkeit an höheren Festtagen wie am Patroziniumstag zum Ausdruck bringen.
Der neue Pfarreichor wendet sich an singfreudige Jugendliche sowie Erwachsene und freut sich über jeden neuen Mitwirkenden. Das Repertoire des Chores soll angepasst beziehungsweise wechselnd gestaltet werden. Die Anwendung der aktuellen Corona-Regelungen bei Chorproben und bei Einsätzen im Gottesdienst sind für alle Beteiligten eine Herausforderung, die es zu meistern gilt.
Im Anschluss an den Gottesdienst lobte und dankte Pfarrer Helmut Kraus für die sicht- und hörbaren kirchlichen Dienste. Langjährig in der Kirchenmusik Mitwirkende wurden ausgezeichnet.
Die Dankurkunden der Erzdiözese München und Freising erhielten Karin und Franz Kerber sowie Robert Osterhammer für 25 Jahre, Regina Dettendorfer für 40 Jahre und Hildegard Brucker für 55 Jahre aktive Tätigkeit in der Kirchenmusik. stv