Frasdorf – Die Schützengesellschaft „Die Elfer“ Wildenwart baute in den Räumen des Schießstandes in der Wildenwarter Schlosswirtschaft eine elektronische Schießanlage ein. Der Verein fragte bei der Gemeinde Frasdorf und bei der Marktgemeinde Prien an, ob die beiden Kommunen einen Zuschuss zum Bau dieser Anlage und zur Förderung des Breitensports leisten könnten.
Die Marktgemeinde Prien stellte 3000 Euro zur Verfügung. Einstimmig beschloss der Frasdorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, den Wildenwarter Schützen ebenfalls einen zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 3000 Euro zu gewähren.
Die Gesamtkosten der Anlage für den Verein wurden von der Vereinsführung im Vorfeld auf rund 29000 Euro geschätzt, dabei fördert der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) derartige Anlagen mit einem Zuschuss bis zu 30 Prozent.
Ein weiterer Verein, die Thomasschützen Frasdorf, wandte sich an die Gemeinde und bat im Rahmen der Sportförderung um einen Zuschuss. Das Gremium beschloss, den Thomasschützen eine Unterstützung von 2000 Euro zukommen zu lassen. Auch dieser Beschluss war einstimmig. Der Verein hat im Rahmen der Nutzung des Schießstandes im Keller des Gasthofs Hochries einen Unterhaltszuschuss für die Heizkosten zu leisten. Der Zuschuss wird nach den tatsächlich entstandenen Kosten durch den Schützenverein Frasdorf abgerechnet.reh