Nußdorf hat eine neue Bürgermeisterin

von Redaktion

Susanne Grandauer von der CSU/FWG holte 58 Prozent der Stimmen

Nußdorf – Susanne Grandauer (CSU/FWG), so heißt die neue hauptamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Nußdorf. Das vorläufige Wahlergebnis ergab, dass Grandauer mit 58 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Daher votierten 762 Bürger für Grandauer. Ihr Gegner, Andreas Schweinsteiger (SPD), bekam 42 Prozent der Stimmen und wurde damit 552-mal gewählt.

Wahlbeteiligung
lag bei 62 Prozent

Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde lag bei 62 Prozent. 1314 Bürger der 2138 Wahlberechtigten setzten ihr Kreuz. Viele davon wählten per Briefwahl. Das endgültige Ergebnis wird nach Feststellung durch den Wahlausschuss in einer Sitzung am Montag bekannt gegeben. Mit der Wahl und der Annahme des Amtes ist Grandauer offiziell im Amt. Vereidigt wird sie zu Beginn der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember.

In einer Rede im Nußdorfer Rathaus bedankte sich Grandauer bei ihren Wählern. „Ich bin sehr glücklich über den Wahlausgang und bedanke mich bei den Wählerinnen und Wähler für ihr Vertrauen. Die breite Unterstützung schafft mir eine gute Basis für die künftige Arbeit in unserer Gemeinde. Ich lade auch meine politischen Gegner ein, um mit mir gemeinsam den größtmöglichen Erfolg für Nußdorf zu erzielen.“

Gleichzeitig betont Grandauer, dass sie für alle Bürger der Gemeinde da sei. Die neue Bürgermeisterin bedankte sich ebenfalls bei ihrer Familie, ihren Freunden und politischen Weggefährten. „Ich löse jetzt sukzessive meine Wahlversprechen ein, beginnend mit den Barrieren im Kindergarten.“

Neben der Barrierefreiheit der Kindertagesstätte setzt sich Grandauer in ihrem Wahlprogramm für eine Zukunft ein, „die geprägt sein soll vom nachhaltigen Schutz der Umwelt und Natur sowie der Sicherung unseres Wohlstands durch die Förderung von Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe, insbesondere auch eines ,Sanften Tourismus‘.“

Themen, die Grandauer in den kommenden Jahren vorantreiben möchte, sind: Beschaffung bezahlbaren Wohnraums, Ganztagsbetreuung in Kindergarten und Schule sowie die Entwicklung eines sinnvollen Verkehrskonzepts.

Grandauer wünschte abschließend Andreas Schweinsteiger für seine politische Karriere weiterhin alles Gute.

„Für mich war meine Kandidatur ein Zeichen der Demokratie, dass sich nicht nur ein Kandidat, sondern auch jemand von einer anderen Partei hat aufstellen lassen“, äußert sich Schweinsteiger. „Eindeutig: Der Wähler hat sich für die Fortsetzung der Politik in Nußdorf entschieden. Dazu wünsche ich Frau Grandauer alles Gute.“ Schweinsteiger möchte nun sein politischen Engagement Richtung Gemeinderat lenken. Dort ist die SPD noch nicht vertreten.

Ein Blumenstrauß
zur Gratulation

Zur Gratulation übergaben Vertreter der CSU/FWG der neuen Bürgermeisterin einen Blumenstrauß. Barbara Schiedermair (Parteifreie Nußdorf) sagte: „Ich gratuliere nicht als politische Gegnerin, sondern als Mitglied des Teams, das sich um die Belange der Gemeinde Nußdorf kümmert.“

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