Bad Feilnbach – Beim Thema „Klima und Umwelt“ will die Gemeinde Bad Feilnbach künftig eine Vorbildfunktion einnehmen. Dabei kommt dem Arbeitskreis Umweltschutz und den Bürgern eine besondere Bedeutung zu, denn: Anstehende Aufgaben könne eine Kommune nicht alleine bewerkstelligen, betonte Bürgermeister Anton Wallner (CSU) auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Sie sei auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen.
Projekte initiieren
und begleiten
Auch Bad Feilnbachs Gemeinderäte sind gefragt, Projekte einzubringen und umzusetzen. Deshalb stimmten sie unisono dafür, den Arbeitskreis für Klima und Umwelt zu beauftragen, Projekte aus der Bürgerschaft, die dem Klima und der Umwelt dienen, zu prüfen, zu lenken und zu begleiten.
Ziel des Ausschusses soll dabei sein, das Bürgerengagement in Sachen Klima und Umwelt in einem breiten Konsens zu fördern.
Vorausgegangen war ein Bericht über Energiethemen sowie eine Information zur Umsetzung des Energiekonzeptes in der Gemeinde von Peter Feldschmidt.
Um einem häufigen Missverständnis entgegenzutreten, stellte er vorab klar, dass er – bezogen auf Funktion und Aufgaben – ein reiner Energiewirt und kein Energieberater sei. Energieberatung finde im Landratsamt oder bei einem freien Berater statt.
Der Bad Feilnbacher Arbeitskreis für Klima und Umwelt hat sich große Ziele gesetzt und ist bestrebt, zusammen mit der Bürgerschaft diese auch umzusetzen. Beim Thema Straßenbeleuchtung fand die Besichtigung einer Musterstraße in Kolbermoor statt. In Bad Feilnbach werde die Straßenbeleuchtung zur Nachtzeit abgesenkt, erläuterte Feldschmidt. Eine gänzliche Abschaltung widerspreche den Vorgaben der Verkehrssicherheit und sei aus rechtlicher Sicht nicht haltbar.
Auf Anfrage von Gemeinderätin Sieglinde Angermaier (Grüne) zur Straßenbeleuchtung informierte der Bürgermeister, dass die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED intensiv untersucht werde.
Eine Ausstellung zur
E-Mobilität ist mit „Landmobile“ im März kommenden Jahres geplant. Für eine attraktive innerörtliche Mobilität sei ein gutes Konzept unter Einbezug ortsansässiger Firmen erforderlich.
Beim Thema Stromverbrauch und Fotovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen kann sich der Arbeitskreis „Klima und Umwelt“ eine geplante Freiflächenanlage in der Nähe der Bundesautobahn A8 im Gemeindeteil Dettendorf gut vorstellen. Allerdings sollen diese Flächen parallel dazu auch noch anderweitig – etwa als Weideland für Schafe – genutzt werden können.
Probleme mit
den Parkplätzen
Ein anderes Thema in der Sitzung war der Umgang mit dem Tagestourismus. Nach wie vor gehen Beschwerden in der Kur- und Gästeinformation sowie der Verwaltung ein. Schwerpunkte sei wiederholt die Parksituation auf Almwegen und in der Filzen.pes