Nachruf

von Redaktion

Steinkirchen – Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier für Maria Heibler auf dem Steinkirchener Friedhof wurde unter der Leitung von Michael Daxer mit den Samerberger Bläsern begleitet. Sie verstarb im Alter von 88 Jahren nach schwerer Demenz-Erkrankung im Törwanger Seniorenheim Mangst.

Diakon Günter Schmitzberger erinnerte bei der Beerdigung, in der Kirche bei Steinkirchen, an das von Fleiß und Geselligkeit geprägte Leben Maria Heiblers, an die Fürsorge für ihren vor fünf Jahren verstorbenen Mann Christoph, ihre vier Söhne und deren Familien mit Kindern und Enkelkindern. Als junges Mädchen kam Maria Heibler, geborene Schwaiger, nach Schörging bei Hittenkirchen, doch kehrte bald nach Samerberg-Untereck zurück, um dort ihre kranke Mutter persönlich und liebevoll zu pflegen.

Im Jahr 1958 hat sie ihren Mann Christoph geheiratet. Sie war nicht nur ein starker Familienmensch, der die Zusammenkünfte mit neun Enkelkindern und acht Urenkelkindern hoch geschätzt hat, es war ihr zudem wichtig, eine freundliche Beherbergung und Betreuung ihrer Sommergäste zu pflegen. Viele ihrer langjährigen Stammgäste, von denen einige sogar aus den Niederlanden waren, reisten zur Trauerfeier an.

Diakon Schmitzberger sprach in seinem Rückblick für Maria Heibler von viel harter Arbeit, Hilfe für Nachbarschaften in Not und von vielen weiteren Talenten.

Die Verstorbene war fest in der Dorfgemeinschaft integriert, so durften ihre Auftritte beim „Frauenkranzl“, bei den Steinkirchener Frauen, ihr Schmalzgebackenes, ihre Schuxn und ihr selbst gebackenes Brot nie fehlen.

Das gilt besonders für den Rossholzener Trachtenverein „Almenrausch“, wo der Vorsitzende Martin Schober im Beisein der Fahnenabordnung und vieler Mitglieder und Röckefrauen dankte, dass Maria Heibler bereits 1959 zum Verein ging.

„In all den Jahren hat sie sich mit großem Engagement bei vielen Anlässen eingebracht, sie war gerade für ihren Mann Christoph als langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden eine wichtige Stütze im Hintergrund, und sie wurde für ihre Verdienste mit Recht zum Ehrenmitglied ernannt“, so Schober in seinen Abschiedsworten. hö

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