Zum Leserbrief des Dr. Kai-Uwe Merz „Am Heimfeld“ wird zerstört (Lokalteil):
Bürgermeister Dr. Bernhardt berichtet, die Bürgerinnen und Bürger in zwei Infoveranstaltungen über die Planungsabsichten am „Untermetzger Heimfeld“ gemeinsam mit dem Architekten zu unterweisen. Um eine starke Bürgerbeteiligung wird gebeten. Im legitimierten Gremium Gemeinderat wurden die Weichen insofern gestellt, einem Planer bereits den Zuschlag zu dessen Ideenumsetzung zu erteilen. Weil nun Baumeister in erster Linie „ihre Illusionen“ verwirklichen wollen, muss diese Angelegenheit zu breiten, transparenten Diskussionen von Anfang an führen. Schon deswegen, um später eintretende Schwierigkeiten von vornherein zu vermeiden. Eine überzeugende und zukunftsweisende Bebauung muss sich neben historischen Grundlagen vorwiegend an kulturellen und sozialen Entwicklungen unseres Dorfes orientieren, damit neben den materiellen auch die immateriellen Werte im Rahmen der Planung und Maßnahmen Berücksichtigung finden. Gegenständlich geht es vorwiegend darum, die Belebung der Nahversorgung, des Handwerks und neuer Unternehmen, generationsgerechtes Wohnen sowie verstärkter Mietwohnungsbau, Digitalisierung, erneuerbare Energieformen, neue Mobilitätsangebote in all diese Konzeptionen einzubeziehen. All das kann eine Gemeinde nicht mehr allein bewältigen. Deshalb empfehle ich dem Audorfer Gemeinderat, sich zu dessen Entscheidungsfindung an den Landesverein für Heimatpflege e.V. zu wenden, dessen Mitglied die Gemeinde Oberaudorf seit langem ist. Dort sind namhafte, bayernweit geschätzte Architekten (BDA) und Planer tätig, die ihren Mitgliedsgemeinden gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine vermutlich andere Sichtweise schadet nie!
Ludwig Resch
Oberaudorf