Frasdorf – Viele Projekte in der Gemeinde Frasdorf des vergangenen Jahres werden in 2022 weiter- beziehungsweise zu Ende geführt. „Auch im Jahr 2021 waren in der Kommune wieder umfangreiche Themen zu bearbeiten“, sagt Bürgermeister Daniel Mair (CSU) und gibt einen Rück- und Ausblick auf die Gemeindetätigkeiten.
Die Gemeindeverbindungsstraßen nach Tauern sowie nach Soilach werden erneuert. Die Bauarbeiten haben im November begonnen und werden im Frühjahr weitergeführt. Die Kosten liegen bei rund 388600 Euro. „Weiter wurden Aufträge zur Erneuerung des Lederstubenparkplatzes und die Gemeindeverbindungsstraße bis Mühlberg sowie für die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße von Brandenberg nach Stupfa vergeben“, sagt Mair. Baustart ist hier ebenfalls das kommende Frühjahr und die Kosten belaufen sich auf rund 331600 Euro.
Neuer Parkplatz in Umrathshausen
Durch einen neuen Parkplatz im Ortsteil Umrathshausen konnte dort das Parkplatzproblem entschärft werden. Er dient vor allem als Parkplatz für Gäste des Landgasthofs, allen Kirchenbesuchern sowie der Feuerwehr und den Schützen.
Auch in Sachen Schulsporthalle hat sich einiges getan. Im März erteilte das Landratsamt Rosenheim nach einer einjährigen Planungsphase die Baugenehmigung. Dementsprechend schrieb die Verwaltung, die ersten Gewerke wie Erdbau, Entwässerung Spenglerarbeiten und Trockenbau aus. Doch die Corona-Pandemie und die damit verbundene Situation in der Baubranche machte der Verwaltung hier einen Strich durch die Rechnung. Für das Gewerk Zimmererarbeiten wurde kein Gebot abgegeben und die Ausschreibung deswegen aufgehoben. Doch der Bürgermeister bleibt optimistisch: „Die erneute Ausschreibung wird nun im Januar 2022 erfolgen, sodass der Baubeginn im Frühjahr 2022 erfolgen kann.“
Der Kindergartenneubau in Wildenwart wird gemeinsam mit dem Nachbarn Prien geplant. „Ziel ist es, die Planungen im Jahr 2022 abzuschließen, damit ein Baubeginn im Frühjahr 2023 erfolgen kann“, erläutert der Bürgermeister die Pläne.
Glasfaser, Breitbandausbau und die Digitalisierung – mit diesen drei Themenbereichen hat sich Frasdorf intensiv beschäftigt. So wurden das Rathaus und die Grundschule mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet. Die Kosten beliefen sich auf 42000 Euro, die zu 90 Prozent gefördert wurden.
„Für das Jahr 2022 ist nun ein eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau für das komplette Gemeindegebiet geplant, sodass jedes Anwesen die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses bekommt“, sagt Mair.
Digitalisierung
der Grundschule
Die Verwaltung stattete die Grundschule außerdem mit sechs Großbildmonitoren und 25 Notebooks aus. Die Kosten von rund 46000 Euro wurden ebenfalls mit 90 Prozent gefördert.
2022 können im neuen Lehrbienenstand Schulklassen alles über Bienen- und Artenschutz lernen. Der Lehrbienenstand wurde Anfang Oktober eingeweiht und ist ein gemeinsames Projekt mit der Gemeinde Aschau.
Die Gesamtkosten beliefen sich auf 160000 Euro. Über zwei Leader-Förderungen mussten sich Frasdorf und Aschau am Ende die Kosten von 64000 Euro teilen.