Schnaitsee – Rund um das Brunnengebäude der Schnaitseer Wasserversorgung am Kej-Brunnen im Seengebiet wurde von der Gemeinde der marode Schutzzaun erneuert. Dies war notwendig geworden, da Baumwurzeln das alte Drahtgeflecht an mehreren Stellen zerstört und dadurch durchlässig gemacht haben.
Dazu wurden auch alte Baumstümpfe bis tief in den Boden hinein entfernt. „Fäulnis, die durch verrottende organische Substanz entsteht, kann dem Wasser im Kerngebiet schaden“, erläuterte Bürgermeister Thomas Schmidinger bei einem Gespräch.
Zudem wurde nahe des Brunnenhauses eine Renaturierungsmaßnahme für das Moor unter der Aufsicht von Förster Helmut Gattinger durchgeführt. Dabei wurde mit einem Minibagger im Rahmen des Ausgleichsflächenkonzepts das sogenannte Pulverholz aus einer Teilfläche des Waldes herausgerissen, um an dieser Stelle den Aufwuchs des Waldes zu unterbinden. So können jetzt hier kleine Pfützen entstehen, in denen das Torfmoos wachsen kann.ju