Nußdorf – In diesen Tagen wurde die Inn-Asphalt-Mischwerke GmbH mit einer Urkunde und einer Plakette zum Umwelt- und Klimapakt Bayern ausgezeichnet. Das Unternehmen hatte sich mit qualifizierten freiwilligen Umweltleistungen an diesem Pakt beteiligt und erhielt für seine Leistung Dank und Anerkennung des Freistaats.
Die von Staatsminister Thorsten Glauber (CSU) unterzeichnete Urkunde wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Nußdorfs Bürgermeisterin Susanne Grandauer in Vertretung des Landrates an den Geschäftsführer der Inn-Asphalt, Andreas Gründl, überreicht.
Ausschlaggebend für die Auszeichnung war die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 und die Förderung der Verwendung von Asphaltrecycling zur Steigerung der Nachhaltigkeit. Damit geht die Einsparung fossiler Brennstoffe und die Verminderung der CO2-Emission einher.
Geschäftsführer Gründl erklärte, dass die Asphaltmischanlage in Nußdorf vor einigen Jahren im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens zur Umstellung des Brennstoffs bei den Anwohnern erheblich in Kritik geraten war. „Allerdings ist das nun zur Ruhe gekommen und ich denke, dass diese Urkunde auch dazu beitragen wird.“
Auch Susanne Grandauer knüpfte an die Vergangenheit an und hofft, dass die von der Inn-Asphalt ergriffenen Maßnahmen sich positiv auf die Gemeinde auswirken werden. „Mit der Teilnahme am Umweltpakt Bayern haben Sie sich durch nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln in vorbildlicher Weise für den Umweltschutz engagiert“, sagte die Erste Bürgermeisterin und sprach ihren Dank aus.
Zeitgleich stellte die Inn-Asphalt den Antrag auf Errichtung eines elektrisch beheizten Bitumentanks mit einem Füllvolumen von 60 Kubikmeter.
Dem stimmte der Nußdorfer Gemeinderat mit drei Gegenstimmen zu. Der Tank dient zur Zwischenlagerung von Bitumen und habe keine Auswirkungen auf die Produktionsleistung, denn die sei marktabhängig, so die Inn-Asphalt in ihrem Antrag. „Durch den Bau des elektrisch betriebenen Bitumentanks seinen keine negativen Auswirkungen zu erwarteten.“
Der Bau der Anlage soll vorgezogen werden, da im Winter produktionsfreie Zeit ist. Sollte die Anlage keine Genehmigung erhalten, wovon nicht auszugehen sei, dann würde die Inn-Asphalt den Tank wieder zurückbauen, erklärte Nußdorfs Bürgermeisterin.
Volkhard Steffenhagen