Parkplatz Hintergschwendt ist fast fertig

von Redaktion

150 Stellplätze für Wanderer und Ausflügler geschaffen – Kostenpunkt 186000 Euro

Aschau – „Der Parkplatz in Hintergschwendt mit rund 150 Stellplätzen ist weitestgehend fertig“, informierte Aschaus Bürgermeister Simon Frank (Zukunft für Aschau) die Mitglieder des Gemeinderates. „Die Baumaßnahme zur Erweiterung wurde noch 2021 abgeschlossen“.

Nach Fertigstellung der Arbeiten wurde der Parkplatz zum Austrocknen der Kiesschichten zunächst gesperrt. Die Sperrung wurde noch nicht aufgehoben, da wegen des Wintereinbruches noch keine formelle Abnahme erfolgen konnte. Im Frühjahr wird der Parkplatz noch begrünt und bepflanzt. Schließlich werden auf dem Parkplatz durch den Bauhof noch zwei Parkscheinautomaten montiert.

Der Auftrag wurde an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Swietelsky aus Traunstein, mit einer Summe von rund 168000 Euro vergeben. Tatsächlich entstanden für die Gemeinde Aschau Kosten von rund 186000 Euro. Der Parkplatz wurde ein bisschen teurer als geplant. Die Kosten für die Ingenieursbegleitung und Ausschreibung betragen 3600 Euro. Die entstandenen Mehrkosten von rund 18000 Euro sind beim Ausbau des Bachverbaus entstanden. Ein Steinverbau war bei einem Starkregen im Herbst vollkommen weggeschwemmt worden. Zusätzlich gab es Mehrkosten beim Asphaltbau, weil die Einfahrtstrompete nicht wie ursprünglich geplant mit Bindekies, sondern mit Asphalt ausgeführt werden musste. Mittelfristig werden dadurch aber die Unterhaltsarbeiten durch den Bauhof in diesem Bereich merkbar geringer ausfallen.

Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Eröffnung des neuen Parkplatzes hat sich die Gemeindeverwaltung zum wiederholten Male mit möglichen Lösungen der Besucherlenkung beschäftigt. Dieses Parkplatzproblem betrifft nicht nur Aschau – vor allem an den Wochenenden im Ortsteil Sachrang – sondern alle oberbayerischen Gemeinden entlang der Alpen. Mittlerweile hat der Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland (KDZ Oberland) ein sogenanntes „Strategiekonformes Multimediales Routing“ mit dem Namen „Saturn“ erstellt.

Mit diesem neu erstellten Verkehrslenkungssystem sollen in einer Pilotphase alle Parkplatz- und Verkehrsdaten in Echtzeit erfasst und an die Navigationssysteme der Nutzer übermittelt werden. Voraussichtlich im Mai soll in Miesbach eine Info-Veranstaltung zum „Saturn-Leitsystem“ und seinem Einsatz im Alltag stattfinden. Die KDZ-Oberland Mitgliedsgemeinden können bei Interesse an der erweiterten Pilotphase von Mitte 2022 bis Ende 2023 daran teilnehmen. Bürgermeister Simon Frank sprach sich für eine Teilnahme an der Pilotphase aus. Eine Entscheidung dazu musste der Gemeinderat in der Sitzung noch nicht treffen.reh

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