Kiefersfelden – Die Bundespolizei Rosenheim hat am Wochenende rund 30 Migranten ohne oder mit falschen Einreisepapieren am Grenzübergang aufgehalten. Unter anderem kontrollierten die Bundespolizeibeamten einen Wagen mit drei Insassen. Der deutsche Fahrer des Autos konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Seine beiden Mitfahrer hingegen nicht. Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der der 21- und der 27-Jährige erst einige Tage zuvor für mehrere Tausend Euro pro Person von der Türkei nach Italien geschleust wurden. Dort wurden sie dann anscheinen vom deutschen Fahrer abgeholt. Der 21-Jährige und der 27-Jährige gaben an, dass sie kurdischer Abstammung seien und aus ihrer Heimat geflohen sind. Beide wurden zu einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge gebracht. Ihr Fahrer musste eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern entgegennehmen.