Schnaitsee – Einen Überblick über die landwirtschaftlich genutzten Flächen im Gemeindebesitz gab Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) auf Antrag von Ratsmitglied Maria Dirnaichner (Umweltinitiative Schnaitsee) in der vergangenen Gemeinderatssitzung.
Dirnaichner wolle in der Gemeinde etwas für die Natur bewegen. „Wir müssen der Natur mehr Raum geben, damit Tier- und Pflanzenvielfalt sich erhalten. Für viele Insekten schwinden die Grundlagen für ihr Leben.“ Sie lobte ausdrücklich erste Bemühungen, wie etwa die angelegten Blühstreifen. Besonders in Bezug auf die kommunalen Flächen forderte sie, dass die Gemeinde sich leisten soll, Flächen aus der intensiven Bewirtschaftung herauszunehmen. „Das ist für unsere Kinder und kommende Generationen.“ In der Diskussion wurde auch gefordert, dass sich viele Gartenbesitzer für die insektenfreundliche Bewirtschaftung einbringen könnten und etwa die Rasenflächen naturnah gestalten sollen. Nach der Begutachtung der fünf infrage kommenden Grundstücke und der 53 Biotope sah der Rat bei einer Gegenstimme keinen weiteren Handlungsbedarf. Insbesondere, da die Grundstücke entweder als Baugebiet verplant seien oder durch bisherige Pächter schon eher extensiv bewirtschaftet würden.ju