Bebauungsplan für Straß nach 15 Jahren endlich beschlossen

von Redaktion

Untere Naturschutzbehörde fordert Änderung bei den Ausgleichsflächen

Eggstätt Was lange währt, wird endlich gut. So könnte man das Verfahren rund um die Aufstellung des Bebauungsplanes für den Ortsteil Straß beschreiben, das 2007 startete und nun seinen Abschluss in einer einstimmig beschlossenen Satzung fand.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ging es um die zuletzt eingegangenen Stellungnahmen. Hierzu merkte Bauamtsleiter Bernd Ruth an, dass die Huber Planungs GmbH komplett für den Plan zuständig sei, der vormalige Fachplaner hatte die Ausgleichsflächen geplant, sei aber angesichts der Verfahrenslänge nicht mehr bereit gewesen die landschaftsplanerischen Planzeichnungen zu unterstützen.

Der Unteren Naturschutzbehörde folgend, soll bei der geplanten Ausgleichsfläche unter anderem redaktionell geändert werden, dass die „Mahd“ zweimal im Jahr ab 15. Juni erfolgt und keine Düngung sowie Pflanzenschutz zugegeben werden darf. Die Ausgleichsflächen in Schonstett seien zuvor dinglich zu sichern.

Dem Vorschlag der redaktionellen Änderungen sowie der dinglichen Sicherung stimmte das Gremium geschlossen und ohne Nachfragen zu. Ebenso einmütig erfolgte die Zustimmung zu einer redaktionellen Ergänzung bezüglich Entwässerung. Das Wasserwirtschaftsamt hatte angemahnt, dass bei Neubauten unterirdische Versickerungsanlagen ohne Vorreinigung durch den bewachsenen Oberboden, nur für die Entwässerung von unbelastetem Dachflächenwasser, zulässig sind. Auch dies werde entsprechend in den Hinweisen ergänzt, erklärte Ruth. Bürgermeister Christian Glas (FBE) stellte den Beschlussvorschlag vor, den erarbeiteten Bebauungsplan als Satzung zu beschließen. Die Satzung tritt mit dinglicher Sicherung der Ausgleichsflächen in Kraft.elk

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