Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Eine große Trauergemeinde nahm dieser Tage Abschied von Alfons Kinne, der im Alter von 83 Jahren in Romed-Klinikum Rosenheim verstorben war.

Wie Gemeindereferent Albert Buchetmann in der Bad Endorfer Pfarrkirche St. Jakobus im Wortgottesdienst ausführte, kam Alfons Kinne 1938 in Großneundorf/Schlesien zur Welt. Durch Vertreibung und Flucht kamen seine Eltern Josef und Hedwig Kinne mit ihren acht Kindern über Rosenheim nach Sachrang.

1966 heiratete Alfons Kinne Ursula Müller. Aus der Ehe gingen die beiden Söhne Alfons und Martin hervor. Vier Enkelkinder vergrößerten die Familie, die sich in Hofham ein Eigenheim schuf. 2016 konnte das Ehepaar Kinne das Fest der goldenen Hochzeit im Kreise der Familie feiern.

Alfons Kinne arbeitete anfangs in der Landwirtschaft und als Milchfahrer. Schließlich wechselte er zu einer Spedition, wo er über drei Jahrzehnte bis zu seinem Renteneintritt als Lastwagenfahrer tätig war.

Der Verstorbene war ein Gartler aus Leidenschaft und vor allem ein gern gesehener und hilfsbereiter Endorfer Bürger.

Die Verabschiedung und Urnenbeisetzung erfolgten im Anschluss an die Wortgottesdienstfeier auf dem Antworter Friedhof im Familiengrab. Alfons Kinne war langjähriges Mitglied beim Trachtenverein, bei der Sterbekasse des Rauchclubs Endorf sowie der Schützengesellschaft, wo er auch Ehrenmitglied war. Die Vereine nahmen mit Fahnenabordnung und Nachrufen von ihm Abschied.amf

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