Halfing – Die Spendenbereitschaft der Halfinger Bevölkerung für den Ankauf einer neuen Kirchenorgel war enorm. Trotzdem besteht nach den Ausführungen von Halfings Pater Paul noch eine Finanzierungslücke in Höhe von 40000 Euro. Die Gesamtkosten für die neue Orgel belaufen sich auf 345000 Euro, den wesentlichen Kostenanteil in Höhe von 160000 Euro hat die Pfarrei selbst angespart.
Der bisherige Spendenaufruf erbrachte stolze 110000 Euro aus 400 Einzelspenden sowie Zuschüssen von Gemeinde, Firmen und Vereinen. Das Ordinariat übernimmt 35000 Euro der Anschaffungskosten und etwa 100 Patenschaften zwischen 50 bis hin zu 2500 Euro trugen ebenfalls nicht unerheblich zum aktuellen Finanzstock bei. Pater Paul und die Kirchenverwaltung betonen, dass sie sehr dankbar für den großen Zuspruch sind, den das „Jahrhundertprojekt“ bisher erfahren hat. Besondere Freude bereitet den Verantwortlichen und Organisatoren die Tatsache, dass die Spenden nicht für die Großkirche, sondern für die Kirche vor Ort und damit für jeden einzelnen selbst getätigt werden.
Der Seelsorger äußerte den Wunsch, dass all jene, die nicht spenden können oder möchten, die verschiedenen Aktionen wohlwollend begleiten. Zum Ausgleich der leider immer noch bestehenden Finanzierungslücke bitten die Kirchenverwaltung und Pater Paul nunmehr in einer zweiten Spendenaktion nochmals um finanzielle Unterstützung. Am Erstentwurf für die Orgel wurden Änderungen vorgenommen, sodass sich nunmehr ein funktionssicherer Aufbau sowie eine verbesserte Klangabstrahlung ergibt. Die Fertigstellung und erstmalige Nutzung der Orgel ist für Herbst 2023 geplant.böp