Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Im Alter von 81 Jahren verstarb Simon Obermaier aus Bad Endorf. Familie, Freunde, zahlreiche Schützen und die Belegschaft der Firma Akustikbau Obermaier GmbH nahmen von ihm in einer bewegenden Zeremonie Abschied. Den Gottesdienst zelebrierte würdevoll, unter Mitwirkung des Jakobus-Chores unter der Leitung von Judith Trifellner, Pfarrer im Ruhestand Andreas Zehentmaier.

Simon Obermaier wurde 1940 in Endorf geboren und wuchs mit seinem jüngeren Bruder Rudi auf dem Muggl-Hof auf. Der Vater fiel im Zweiten Weltkrieg, sodass seine Mutter die Söhne allein aufzog.

Bei der Firma Wiebel erlernte der Verstorbene den Beruf des Sägewerksmeisters. 1971 machte er sich mit der Akustikbau-Firma selbstständig und führte sie erfolgreich bis zur Übergabe an seinen Sohn im Jahr 2006. 1966 heiratete Simmerl seine Inge, geborene Wilhelm. Drei Kinder bereicherten die Familie. In seiner Jugend und als junger Erwachsener spielte er beim TSV Bad Endorf Fußball. Neben dem Hufeisenclub war sein Lebensinhalt der Schützenverein Endorf, wo er von 1982 bis 2007 Schützenmeister war und zum Ehrenschützenmeister ernannt wurde. Im Jahre 2008 verlieh man ihm für seine Verdienste um das Vereinswesen die Bürgermedaille der Marktgemeinde Bad Endorf.

In Ungarn besaß Simon Obermaier einen Weinberg, den er pflegte. Er organisierte auch Ausflüge in das Land. In den vergangenen Jahren rückte die Familie mehr in seinen Fokus. Auf seine sechs Enkel und zwei Urenkel war er besonders stolz.

Seit dem Tod seiner geliebten Frau Inge 2020 zog er sich verstärkt zurück. Von seinen Kindern und Enkeln wurde er fast bis zum Schluss versorgt. Seine letzten Tage verbrachte er im Rosenheimer Krankenhaus.

Die Beisetzung begleitete eine Bläsergruppe. Die Böllergruppe der SG Endorf schoss am Friedhof einen Ehrensalut und die Fahnenabordnungen der Vereine senkten zu Ehren des Toten am Grab ihre Fahnen.amf

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