Großholzhausen – Zu einer großen Trauerfeier wurde das Begräbnis des im Alter von 82 Jahren verstorbenen Sebastian Herzog.
Er wurde 1939 in Rottenhub geboren und kam als Zwölfjähriger mit seinen Eltern nach Großholzhausen. Hier wurde er schnell heimisch. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Maurer und später den Lkw-Führerschein. Als Maurer und Lastwagenfahrer verdiente er seinen Lebensunterhalt bis er im Zementwerk Rohrdorf eine Arbeitsstelle fand. 1962 schloss der nun Verstorbene mit Anneliese Bellinger aus Kiefersfelden den Bund der Ehe. Aus der glücklichen Verbindung gingen Tochter Andrea und Sohn Sebastian hervor. In späteren Jahren machten sechs Enkelkinder die Familie komplett. Ein beginnendes Parkinson-Leiden im Alter von 50 Jahren beeinträchtigte sein Leben. Mit 58 Jahren musste er in den Vorruhestand gehen. Ein Schicksalsschlag war der frühe Tod seiner Ehefrau 2001.
Sebastian Herzog war ein geradliniger Mensch, er liebte die Gesellschaft seines Stammtisches, war weltoffen und reiselustig. Seine erste Reise führte ihn 1974 in die USA und das ohne Englischkenntnisse. Es folgten viele Fernreisen.
Pfarrer Martin Gehringer feierte in der Pfarrkirche ein Requiem für den Verstorbenen. Die Fahnenabordnungen der örtlichen Feuerwehr, des Trachtenvereins und des ASV Großholzhausen ehrten ihr Mitglied mit der Teilnahme am Gottesdienst und am Begräbnis. Auch die Musikkapelle Großholzhausen trug ihren Teil bei. Ein Vertreter des Südbayerischen Portlandzementwerkes Rohrdorf dankte dem nun Verstorbenen für die über 30-jährige Betriebszugehörigkeit, seine Kameradschaft und sein Pflichtbewusstsein. koa