Degerndorf – Ein ungewöhnliches Jahr 2021 stand im Rahmen der Jahresversammlung der Feuerwehr Degerndorf im Vordergrund.
Auf ein arbeitsreiches Jahr blickte Kommandant Hans Buchberger in seinem Jahresbericht zurück. Insgesamt wurde die Wehr zu 66 Einsätzen gerufen, die sich auf sechs Brände, 44 technische Hilfeleistungen und 16 Fehlalarme verteilten. Zwölfmal war die Wehr bei Verkehrsunfällen im Einsatz. Bei den technischen Hilfeleistungen nannte er unter anderem drei Personenbergungen und die Teilnahme an einem Hilfskonvoi nach Kroatien.
Buchberger ging auch auf die schwierige Übungs- und Ausbildungssituation ein. Trotz der Pandemie konnten in der ersten Jahreshälfte unter erschwerten Bedingungen und in kleinen Gruppen wieder Übungen und die Abnahme einer Leistungsprüfung stattfinden. Einige Aktive nahmen an Lehrgängen in den Bereichen technische Hilfeleistung und Atemschutz teil. Anschließend gab Kommandant Hans Buchberger einen kurzen Ausblick auf die weiteren Ausbildungen.
Jugendwart Josip Lackovic berichtete über die Ausbildung der Jugendgruppe, die teilweise digital stattfand, die erfolgreich abgelegte Zwischenprüfung und den Start einer neuen Jugendgruppe. Schriftführer Michael Franz erinnerte daran, dass außer der Jahresversammlung und einem kleinen Grillfest keine Vereinstätigkeiten möglich waren.
Kassier Josef Oberauer trug den Kassenbericht vor. Größere Zuschüsse und Spenden ermöglichten trotz ausgefallenem Feuerwehrfest einen positiven Kassenbestand und erlaubten auch neue Anschaffungen wie Kleingeräte und Ausrüstungsgegenstände.
Michael Feicht erhielt im Rahmen der Versammlung das Ehrenzeichen für 25-jährigen Feuerwehrdienst. Die Jugendgruppe erhielt die Abzeichen und Zeugnisse für die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest. Des Weiteren wurden neu aufgenommen: Andreas Madersbacher, Maximilian Franz, Theresa Braun, Sebastian Bichler, Josef Steer und Laurenz Maurer. Bei seinem Ausblick auf das nächste Jahr hoffte Vorsitzender Matthias Kuchler auf bessere Umstände für Vereinstätigkeiten und Feste. Auch Bürgermeister Jokisch lobte die Arbeit der Mannschaft sowie die Verlässlichkeit der Organisation als existenzielle Sicherung für die Gemeinde.