Halfing – 67500 Euro als Kostenrahmen für eine Verbesserung der digitalen Infrastruktur an der Grundschule: Auf diese Summe verständigte sich der Halfinger Gemeinderat nach kurzer Debatte. Geschäftsleiter Marco Binder hatte vorab das Projekt erläutert, bei dem die Gemeinde von der Firma Msecure bei der Umsetzung unterstützt werde.
Fördermittel von
über 50000 Euro
Die Firma sei auch vom Mittelschulverband Bad Endorf beziehungsweise dem Grundschulverband Bad Endorf-Höslwang mit der Umsetzung des Projekts „Verbesserung der schulischen digitalen Infrastruktur“ beauftragt worden. Damit werden diese Schulen künftig mit den gleichen oder ähnlichen Systemen arbeiten. Im Rahmen einer Konzeptionsphase wurde ein Investitionsplan für die Halfinger Schule aufgestellt, der mit dem Lehrerkollegium abgestimmt ist und zudem auf dem Medienkonzept der Schule basiert. Die Organisation des Schulnetzwerks und der Server (Migration in ein zentrales Rechnungswerk), die Medienausstattung und LAN/WLAN werden zusammen rund 81200 Euro ausmachen.
Auch wenn der Freistaat Bayern dafür Fördermittel in von Höhe von gut 50700 Euro bereitstelle, so verbleiben doch noch 30500 Euro Eigenanteil bei der Gemeinde, rechnete der Geschäftsleiter und Kämmerer Binder vor. Dazu kommen noch eventuelle Ausschreibungskosten in Höhe von 3300 Euro. Binder erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass allein für die Erneuerung der Netzwerkverkabelung im Schulhaus bereits Kosten in Höhe von 15500 Euro angefallen sind. Und „da wir auch die Finanzlage der Gemeinde im Auge behalten müssen“, könnte man zunächst nur die Punkte Medienausstattung und LAN/WLAN im Kostenrahmen von gut 64000 Euro aufgreifen und die beiden anderen Punkte auf das nächste Haushaltsjahr schieben. Somit werde sich heuer, abzüglich der Förderung, der Eigenanteil auf eine Summe zwischen 13300 und 16800 Euro zuzüglich Kosten für die Netzwerkverkabelung belaufen.
Tobias Hofer (FW) wollte wissen, ob das Projekt auf zwei Jahre aufteilbar sei, und Johann Guggenberger (parteilos) erkundigte sich, ob das Vorhaben mit der Grundschule abgestimmt sei.
Manche Themen bleiben offen
Beide Fragen konnte Kämmerer Binder auf der Gemeinderatssitzung bestätigen. Im Anschluss genehmigte das Gremium einstimmig für das Jahr 2022 einen Kostenrahmen in Höhe von 67500 Euro – inklusive eventuell erforderlicher Ausschreibungsunterstützung – für die Punkte Medienausstattung und LAN/ WLAN.
Die Punkte Organisation und Server werden zurückgestellt und zu einem späteren Zeitpunkt beraten. Gleichzeitig wird die Vorsitzende zur Umsetzung der Maßnahme im genehmigten Kostenrahmen ermächtigt.