„Allzweckwaffe“ für Rohrdorfer Feuerwehr

von Redaktion

Neuer VW-Bus ersetzt das alte Fahrzeug aus dem Jahr 1995

Rohrdorf – Bester Sonnenschein, fröhliche Gäste – das Fest zur Einweihung des neuen Rohrdorfer Feuerwehrfahrzeugs war rundum gelungen. Da hatte es sich gelohnt, damit auf bessere Zeiten in jedem Wortsinn zu warten, denn in Dienst gestellt worden war das Fahrzeug schon im vergangenen Dezember und damit noch mitten im Corona-Winter.

Das Auto selbst ist „nur“ ein VW-Bus mit Kofferaufbau und verglichen mit anderen Feuerwehrfahrzeugen eher unspektakulär. Seine Dienstbezeichnung ist deshalb auch „Kleinalarmfahrzeug“. Doch trügen Name wie Aussehen: Für die Rohrdorfer Feuerwehr ist es schlicht eine „Allzweckwaffe“, die für so gut wie jeden Einsatz benötigt wird, sei es im Alleingang oder als Begleitfahrzeug.

Die „Verrentung“ des alten Fahrzeugs kommt nicht verfrüht, dieses war bereits seit 1995 im Einsatz. Verständlich, dass sich die Rohrdorfer Feuerwehrleute über das neue Einsatzmittel samt seiner zeitgemäßen Technik wirklich freuen: Wer gute Arbeit leisten soll, braucht einfach auch vernünftiges Handwerkszeug. Auch deshalb, so erklärte Kommandant Josef Piezinger, habe es im Vorfeld rund 20 Termine mit dem Fahrzeugauslieferer gegeben, um alle Ausstattungsdetails genau festzulegen.

Die Gäste beim feierlichen Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Robert Baumgartner, und dem anschließenden Essen waren natürlich die anderen Ortsteilfeuerwehren, eingeladen auch alle Rohrdorfer.

Maria Haimmerer, die Zweite Bürgermeisterin, sprach für ihre Mitbürger, als sie die Dankbarkeit der Gemeinde für den Ehrenamtsdienst der Feuerwehrleute betonte. So ein Engagement sei heute nicht mehr selbstverständlich und gerade deshalb werde es vom gesamten Ort wirklich hoch geschätzt. jt

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