Großkarolinenfeld – Erstmals wurde eine Wohnanlage für Betreutes Wohnen in Großkarolinenfeld eingeweiht. Die Vorsitzende der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe, Lilo Wallner, begann in dem Haus mit Gemeinschaftsraum der Nachbarschaftshilfe mit einem Rückblick über die Entstehungsgeschichte des Hauses. Auslöser war Grundstücksbesitzer Manfred Braun-Dullinger, der die Fläche an der Bahnhofstraße der Nachbarschaftshilfe zum Zwecke einer Seniorenwohnanlage zum Kauf anbot. Bürgermeister Bernd Fessler gab einen Tipp über einen Bauträger. „Einen besseren Partner wie Drösel Wohn- und Gewerbebau Rosenheim hätte ich nicht finden können“, freute sich Wallner.
Sie bedankte sich beim Bauleiter Franz Heller für die Zusammenarbeit. Er habe im Vorfeld die Mietverträge mit der Nachbarschaftshilfe für den Gemeinschaftsraum geschlossen, sodass sich kein anderer Pflegedienst in das Projekt einnistet. Um das Weitere zu finanzieren, haben viele Sponsoren beigetragen. Werner Strasser, Direktor der Raiffeisenbank Tattenhausen, spendete als Anlass des Firmenjubiläums 5000 Euro. Irmi Hutter von der Renate-und-Roland-Gruber-Stiftung in Tattenhausen stellte rund 30000 Euro zur Verfügung. Die Bilder an der Wand haben die Künstler vom Kunstverein KaroArt gespendet. Eine weitere Spende kam vom Wirtschaftsforum in Höhe 1000 Euro. Fessler vermittelte die Sonnenschirme von der Auerbrauerei und Michael Sattler spendete die Betonplatten für die Schirmständer.
„Ihr könnt sicher sein, hier gut betreut zu werden. Unser Pflegedienstleiter-Team mit Christiane Boos und Johanna Mroczek und unsere Büroleiterin Astrid Horak werden Sie mit enormem Einsatz betreuen“, begrüßte Wallner die neu eingezogenen Senioren.
Die beiden Pfarrherrn Herbert Aneder von der katholischen Pfarrgemeinde und Dr. Richard Graupner von der evangelischen Kirchengemeinde segneten das Haus.gr