42 Stockschützenmannschaften haben sich kürzlich miteinander gemessen. Ausgespielt wurde die Ortsmeisterschaft des SV Söchtenau-Krottenmühl. „Die Vorfreude war riesig, und jeder hatte Sehnsucht nach dem Turnier“, sagt Georg Löw, der Vorsitzende der Stockschützen. Gleich nachdem er die Anmeldung für das Turnier freigegeben habe, hätten sich über 70 Teams gemeldet. „Normalerweise kommt das nur über Monate zusammen“, sagt Löw. Dementsprechend lustig ging es zu. „Ernst geschossen wurde trotzdem“, sagt Löw. Die Herausforderung bei der Ortsmeisterschaft ist, dass auf der Straße geschossen wird. Gefälle, Kurven und Unebenheiten müssen durch das Können des Stockschützen ausgeglichen werden. Das gelingt mal besser und mal schlechter. „Ein Eisstock ist im Wasser gelandet“, erzählt Löw lachend. Die Mannschaften waren bunt gemischt. „Der kleinste Teilnehmer ist zwölf gewesen, der älteste 82 Jahre.“ Gewonnen hat die Mannschaft „Feuerwehr Schönberg 3“. Löw (rechtes Bild im gelben T-Shirt) durfte den Männern am Ende des Tages den Wanderpokal aus Holz übergeben. Zum Team gehörten Anton Berz, Moritz Kronast, Stefan Reiminger, Andreas Stöttner (rechtes Bild von links). Die Gewinnermannschaft ist erst am Wettkampftag auf die Teilnehmerliste als Nachrücker gekommen. „Und gerade sie haben gewonnen“, sagt Löw mit einem Schmunzeln. Erst in zwei Jahren kann ihnen der Pokal wieder abgenommen werden. Foto re