Risse und Sturmschäden

von Redaktion

755000 Euro für die Reparatur des Halfinger Kirchturms

Halfing – Die kirchlichen Gebäude der Halfinger Pfarrei Mariä Himmelfahrt, wie Kirchturm, Pfarrheim und Pfarrhausfassade mit Garage, beschädigte im Sommer vergangenen Jahres ein Sturm. Das Gerüst an der Halfinger Kirche, welches den Turm ummantelt, ist weithin sichtbar. Die Arbeiten schreiten voran. Zahlreiche Gewerke sind beauftragt. Es geht um Arbeitssicherheit, Schadstoffmessung, Umwelt- und Artenschutz sowie um Bauelemente und den Bau von Balustraden.

Baumeister- sowie Elektroarbeiten finden statt, Bauvoruntersuchungen und Vermessungen laufen. Schäden werden kartiert. Dachdecker und Spengler sind am Werk. Arbeiter entsorgen den Schutt und reinigen den Turm. Gerüstbauer sind aktiv. An den Kirchenglocken und an der Turmuhr wird hantiert. Kirchenmaler, Zimmerer und Schreiner sind beschäftigt. Die Fassade ist zu schützen und die Statik zu gewährleisten. Der Architekt Anton Huber aus Pliening ist engagiert.

Die Wiederherstellung des Kirchturmes verschlingt circa 755000 Euro. Es wird davon ausgegangen, von der Versicherung circa 460000 Euro zu bekommen, da es sich nicht ausschließlich um Sturmschäden handelt. Auch „Altschäden“ sind zu beklagen.

Die Erzbischöfliche Finanzkammer München hat einen Zuschuss von 85 Prozent, das heißt 295000 Euro, zugesagt. Der Betrag setzt sich unter anderem aus Kirchensteuern zusammen. 15 Prozent, beziehungsweise 44500 Euro, hat die Pfarrei Halfing aufzubringen. Die Finanzierung erfolgt aus Baurückstellungen. Zu den Schäden am Pfarrheim und am Pfarrhaus mit Garage gibt es noch keine Zahlen. Die Verhandlungen zwischen dem Versicherer und den Gutachtern sind noch nicht abgeschlossen. Das Architektenbüro Wagenstaller und Guggenbichler aus Rosenheim betreut diese Projekte.

Die Pfarrei hofft darauf, dass das Pfarrheim im nächsten Jahr wieder zur Verfügung steht.

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