Tekturantrag für Neubau von zwei Doppelhaushälften gestellt

von Redaktion

Bürgermeister Christian Glas stellt den Beschlussvorschlag vor

Eggstätt – Mit einer Gegenstimme genehmigte der Gemeinderat von Eggstätt in seiner jüngsten Sitzung den Tekturantrag eines Bauherrn für ein Bauvorhaben an der Chiemseestraße.

Dort sollen nunmehr die Carports allein auf der Westseite angeordnet werden, die damit auch außerhalb des Baufensters liegen. Bauamtsleiter Bernd Ruth verwies auf die Problematik. Hätte der Bauwerber nämlich, wie im ersten Plan vom Januar genehmigt, jeweils einen Carport und einen Stellplatz sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite angeordnet, so wäre damit die Grundstückszahl (GRZ) II überschritten. Das Landratsamt habe dies moniert, so Ruth weiter. Katharina Weinberger (Grüne) wandte ein, dass ihr das Vorhaben nicht zusage. Es seien Bäume gefällt worden, die Bebauung auf dem Grundstück werde maximal ausgereizt und es fehle an Platz für weitere Bäume. Hans Plank (CSU) widersprach: Naturschutz, Schaffung von Wohnraum und Nachverdichtung und zugleich so wenig Flächenversiegelung müssten unter einen Hut gebracht werden. Es sei immer schwierig, einen Kompromiss zu finden. Er vermute, dass die Bäume auf dem Grundstück stehen bleiben, „ansonsten werden halt neue gepflanzt.“

Jacob Illi (Grüne) erklärte: „Wir müssen einen Kompromiss mitgehen“, hakte aber nach, warum der Carport direkt an das Nachbargrundstück stoße und nicht am Gebäude selbst errichtet werde. Dies sei dem Belichtungsproblem geschuldet, erläuterte Bauamtsleiter Ruth, der auch darauf hinwies, dass die bisherige Baumfällung dort nicht rechtens gewesen sei.

Bürgermeister Christian Glas (FBE) stellte den Beschlussvorschlag vor. Bis auf Weinberger stimmten alle übrigen Ratsmitglieder für den Tekturantrag zum Neubau von zwei Doppelhaushälften samt Abweichung von den Festsetzungen des Baufensters zur Errichtung der Carportanlage außerhalb des Baufensters zu.elk

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