Einbahnstraße hinter dem Rathaus?

von Redaktion

Schulleitung und Elternbeirat fordern mehr Sicherheit für Eggstätter Grundschüler

Eggstätt – Schulleitung und Elternbeirat der Grundschule Eggstätt haben die Gemeinde aufgefordert, im Bereich der Grundschule eine Einbahnstraße einzurichten. Trotz der Bodenwelle bei den Lehrerparkplätzen und mehrfacher Schul-Projekte zur Verkehrsberuhigung wie zuletzt die Aktion „Die Natur ruft Stopp – Radeln und Gehen sind topp“ gebe es immer wieder gefährliche Situationen durch den Verkehr vor der Schule, heißt es in dem Schreiben an die Verwaltung.

Einfach und
kostengünstig

Bürgermeister Christian Glas (FBE) fasste den Antrag in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zusammen: Die Einbahnstraßenregelung soll gelten ab der nördlichen Einmündung von der Obinger Straße in den Rathaus-/Hartseehallenbereich in Richtung Süden, und schließlich wieder raus auf die Obinger Straße. Eine Einbahnstraßenregelung wirke entlastend und sei einfach und kostengünstig, so die Argumentation der Antragsteller.

Glas befand es „ein richtiges Anliegen“, denn die mobile Bodenwelle werde oftmals ignoriert, Schilder könnten da schon helfen. Aber: „Wer soll das Ganze beobachten?“ Er wolle das mit Profis überplanen und durchdenken, erklärte der Bürgermeister.

Katharina Weinberger (Grüne) hakte bei den Bussen nach. Diese fahren „immer richtig“, erklärte Bürgermeister Glas. Markus Löw (FBE) befand es eine sehr gute Idee, mittels Einbahnstraße den Verkehr zu regeln. Die jetzige Situation beruhe auf gutem Willen, mit Schildern begehen die Leute eine Ordnungswidrigkeit.

Jacob Illi (Grüne) forderte ein sofortiges Aufstellen von Schildern wie ein „Stopp“ oder nur „Anlieger“. Die Polizei sollte das seiner Meinung nach überwachen. Und: Man dürfe eine Entschärfung der Situation nicht verschieben.

Bürgermeister Glas wandte ein, dass es sich hier teilweise um Privatgrund handle, da gebe es rechtliche Hürden.

Absprache
mit der Polizei

Stefan Maier (FBE) führte an, dass sich aus seiner Erfahrung heraus Eltern oftmals nicht um Schilder kümmern würden. Schilder seien als vorläufige Maßnahme zu begrüßen, besser wären Parkplatzstreifen. Glas griff diese Idee auf, auch eine Spielstraße und ausgewiesene Parkflächen seien möglich. Florian Erb (FBE) hingegen wandte ein, dass „die Ausfahrt südlich des Rathauses wegen der Linde jetzt schon schwierig“ sei.

Hans Plank (CSU) meinte, dass man das Problem Verkehrsberuhigung nicht von jetzt auf sofort lösen könne. Das müsse alles genau durchdacht werden. Bürgermeister Glas beschied aus den Wortmeldungen, dass eine sinnvolle und zeitnahe Lösung gefunden werden müsse.

Man werde dies mit der Polizei besprechen und das Thema in einer der nächsten Sitzungen wieder aufgreifen.

Artikel 1 von 11