Aschau – Durch den Regenbogen in den Himmel blicken oder Leitergolf spielen oder sich in das Kunstobjekt Himmelsleiter vertiefen oder Yoga auf der Yoga-Bank betreiben – der neu eröffnete Aschauer Meditationsweg bietet viele Möglichkeiten.
Bei der feierlichen Eröffnung der insgesamt 21 Stationen waren neben Erstem Bürgermeister Simon Frank und Dritter Bürgermeisterin Monika Schmid und einigen Gemeinderäten auch zahlreiche Aschauer anwesend. Pfarrer Paul Janßen, Kirchenpfleger Werner Weyerer und Tourist-Info Leiter Herbert Reiter zeigten sich sehr angetan, dass so viele der Einladung zur Eröffnung des Meditationsweges gefolgt waren.
Pfarrer Janßen erklärte, dass der Meditations- und Stationenweg aus dem Thema „wenn der Himmel die Erde berührt“ entstanden sei. Ein wundervolles, inspirierendes und kreatives Projekt, durch viele Hände erarbeitet und realisiert. Ein Weg, „auf dem für jeden was dabei“ sei.
Stellvertretend für alle Objekt-Inhaber und Aussteller übernahm Magdalena Wagner vom Behandlungszentrum Aschau das Wort. Sie zitierte aus einem Lied: „Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen. Und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde, dass Friede werde unter uns. Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken. Und neu beginnen, ganz neu. Da berühren sich Himmel und Erde, dass Friede werde unter uns. Wo Menschen sich verbünden, den Streit überwinden. Und neu beginnen, ganz neu. Da berühren sich Himmel und Erde, dass Friede werde unter uns.“
Jedes Objekt sei Ausdruck der Individualität. Viele Menschen und Einrichtungen im ganzen Ort seien gebeten worden, hier ihre Ideen mit einzubringen. Der Meditationsweg sei ein Ort der Begegnung, ein Ort, der der anrege, nachzudenken, zur Ruhe zu kommen, zu Gott zu finden. „Denn eines ist sicher: Wir tragen Gottes Zusage in uns selbst, und dort berühren sich Himmel und Erde.“ Nach der feierli-chen Eröffnung lud Gabi Reiserer, begleitet von Erich Gawlik und Andreas Wörndl zum Volksliedersingen ein. Später am Abend fand die Vigilmesse in der Pfarrkirche bei Kerzenlicht statt. Die Apostelgeschichte berichtet, dass der Geist in Feuerzungen auf die Jünger herabgekommen ist. Von diesem Feuer entzündet, tragen die Jünger die Botschaft Jesu in die ganze Welt, so Pfarrer Janßen. Das Feuerzungenmobile, von Kerzen erleuchtet und vom Heiliggeist-Loch herabhängend, ließ die Besucher der Pfingstvigil die Nähe zum Himmel spüren.