Halfing – Bürgermeisterin Regina Braun (FW) informierte den Halfinger Gemeinderat in der jüngsten Sitzung, dass ein Bürger einen Antrag auf Beteiligung an „Rosi“, ein ÖPNV-Angebot, das als On-Demand-Service Busfahrten auf Abruf ermöglicht und elf Gemeinden von Höslwang bis nach Aschau und dem nördlichen Chiemseeufer verbindet, gestellt hat. Die Rathauschefin verwies allerdings auf einen Beschluss des Gemeinderates in der vormaligen Legislaturperiode, der sich damals gegen das IST-Mobil (dieses Modell war ursprünglich dafür angedacht, Anm. der Red.) aus Kostengründen ausgesprochen hatte.
Die Gemeinde Halfing sei dann nicht mehr in die Planungen für den „Rosi“-Rufbus eingebunden worden, fügte Bürgermeisterin Regina Braun hinzu. Man werde „die Erfahrungen mit dem Rosi-Mobil in den Nachbargemeinden Höslwang und Bad Endorf ein halbes Jahr anschauen“ und dann weiter Überlegungen anstellen, sicherte die Rathauschefin aber zu.
Diesem Vorschlag schloss sich das Gremium mit zustimmendem Kopfnicken an, ein formeller Beschluss war zu diesem Zeitpunkt nicht nötig. Vor der Eingangstür vor dem Beginn der Sitzung gab es auch eine kleine Demonstration. Dort hatten sich zwei Vertreter der Bürgerinitiative Pro Halfing positioniert, die mit Fahrrädern und Plakaten eine Verkehrswende forderten. Statt Parkplätzen für Autos Stellplätze für Räder war eine Forderung. Eine Beteiligung am „Rosi“-Rufbus war eine weitere. elk