Gaufest im Zeichen des Miteinanders

von Redaktion

Bad Endorfer blicken stolz auf den kurzfristig organisierten Heimatabend zurück

Die neu formierten Endorfer Nachwuchsmusikanten spielten auf.

Perfekt aufgereiht präsentierte sich die Aktivengruppe des Festvereins Edelweiß Endorf.

Bad Endorf – Schon der Inhalt des Begrüßungsliedes der Endorfer Kinder, das mit dem Refrain „Olle mitanand“ stets das Miteinander aller widerspiegelte. brachte den Heimatabend in Bad Endorf für die vielen Zuhörer auf den Punkt.

Der Auftritt war ein herzliches „Grüß Gott“, das sich jeder gerne gefallen ließ. Denn das Miteinander hat in Endorf einen ganz besonderen Stellenwert. Am Ende blieben nur wenige Monate, um Bayerns größtes Trachtenfest vorzubereiten. Dafür war ein Miteinander notwendig, das den Verein für die Zukunft aufs Positivste nach vorne blicken lässt.

Nur wenige Monate zur Vorbereitung

Die Einstimmung durch seine Grußworte übernahm Sepp Dickl. Er ist der Vorsitzende des GTEV „Edelweiß“ Endorf und brachte neben Dank und Anerkennung den Stolz auf die Leistung seiner Vereinsmitglieder zum Ausdruck. Ein Stolz, der sich ausbreitet auf den Festleiter, den Festausschuss, die gesamte Marktgemeinde und alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Dem schloss sich der stellvertretende Gauvorstand des Gauverbandes I, Florian Niedermaier, an. Er vertiefte die Worte seines Vorredners noch: „Heimatverbundenheit, Tradition und Brauchtum trägt man in der Seele und zeigt dies nach außen mit dem Tragen der Tracht.“

Alois Loferer, Schirmherr und Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Bad Endorf, setzte noch einen drauf: „Vor lauter Stolz zerreißt es mich, es grenzt an ein Wunder, was die Endorfer Trachtler geschafft haben. Lasst euch verzaubern.“

Die Moderation des Trachtenfestes übernahm Heine Albrecht und er führte mit seiner verschmitzt-fröhlichen Art durch den Abend.

Eines zeigte sich dabei deutlich: Der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern. Die jungen Trachtler sichern die Zukunft des Vereins und gestatteten einen optimistischen Blick in die Zukunft.

Was die Trachtensache zu bieten hat, wurde mit den vielseitigen Auftritten der Kinder, Jugend, Aktiven des Festvereins, der beiden Patenvereine aus Halfing und Hirnsberg sowie der Gaujugend- und Gaugruppe eindrucksvoll demonstriert.

Für jeden Geschmack war etwas dabei. Volksmusik genießen hieß es beispielsweise im musikalischen Teil, gestaltet von der Endorfer Ziachmusi, die sich extra für das Gaufest formierte. Dabei handelt es sich um Endorfer Nachwuchsspieler, die sich neu zusammengefunden haben.

Die Näbeloch Musi, das Duo Hierl/Dicker und die Hirschberg Zithermusi machten den Hörgenuss komplett.

Platteln und Tanzen runden den Abend ab

Im darauffolgenden Teil wurde es wieder schwungvoll. Welch hohen Stellenwert das Platteln hat und und mit welcher Leidenschaft Tanzen beim Festverein und der Gaujugendgruppe gepflegt werden, wurde dabei klar. Denn jede Aufführung fand ihren würdigen Platz im Programmablauf.

Der „Kronentanz“ war es schließlich, der, begleitet vom Applaus der zahlreichen Zuhörer, dem Festabend buchstäblich die Krone aufsetzte. Er war der Abschluss für den gelungenen Abend, der ganz der Heimat gewidmet war.Re

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