Aschau – „Wenn es den runden Tisch in Aschau nicht schon seit 25 Jahren gäbe, müsste man ihn erfinden“, sagte Bürgermeister Simon Frank beim Treffen der örtlichen sozialen Organisationen und Institutionen. Alljährlich treffen sich die Vertreter der Sozialeinrichtungen der Gemeinde, um Termine zu koordinieren, Veranstaltungen zu besprechen und Informationen auszutauschen.
Leider seien coronabedingt in den vergangenen beiden Jahren die meisten Veranstaltungen ausgefallen, bedauerte Bürgermeister Frank. „Aber miteinander wollen wir versuchen, alle vertrauten Vorhaben wieder in die Tat umzusetzen.“ Die integrative Disco im Eiskeller für Heranwachsende aus der Region, die schon seit längerer Zeit zum Aschauer Veranstaltungsprogramm gehört, hat seit zwei Jahren nicht mehr stattgefunden. „Wir hoffen, dass diese Disco für behinderte und nichtbehinderte Jugendliche heuer wieder durchgeführt werden kann. Erste Gespräche mit allen bisher Beteiligten sind bereits geplant“, erläuterte der Rathauschef.
Auch der Seniorenausflug der Gemeinde fiel in den Jahren 2020 und 2021 der Corona-Pandemie zum Opfer. Heuer ist der Ausflug am Dienstag, 27. September, vorgesehen. Details werden noch bekannt gegeben.
Die Aktion „Aschauer Wunschbaum“ fand in den vergangenen beiden Jahren statt. Zahlreiche Personen, die finanziell nicht so gut gestellt sind, wurden von der Gemeinde Aschau kleinere Wünsche erfüllt. Den „Wunschbaum“ gibt es heuer wieder.
Der Münchner Verein „Lichtblick“ hat der Gemeinde Aschau und speziell dem Aschauer Helferkreis (AHK) ein E-Auto zur Unterstützung der ehrenamtlichen Fahrten zur Verfügung gestellt. Der Helferkreis organisiert diese Fahrten und führt sie durch.
Der AHK entwickelte sich aus dem Seniorenbeirat, der 2012 ins Leben gerufen wurde und somit seit zehn Jahren besteht. Als Sprecher des Seniorenbeirats fungiert Ulrich Otto.
Edeltraud Jung ist die Chef-Organisatorin des AHK für den Fahrdienst. Sie teilt die Fahrer ein und ist für alles verantwortlich, was mit dem Einsatz des Autos zusammenhängt. Jung übernahm das Ehrenamt von Klaus Hupperich, der seit der Einführung des Bürgerbusses neun Jahre als „Fahrdienstleiter“ arbeitete. Bürgermeister Frank dankte Hupperich für die jahrelange konstruktive Arbeit zum Wohl der Senioren der Gemeinde sowie Jung für die Übernahme dieser Aufgabe. Der Rathauschef freute sich über die nahtlose Übergabe des Ehrenamtes. reh