Nachruf

von Redaktion

Eggstätt – „Eine tüchtige Frau, wer findet sie?!“ Diese Ausgangsfrage der Lesung hat Pfr. Przybylski an den Anfang seiner Predigt beim Requiem für Rosmarie Wierer, die im Alter von 88 Jahren verstorben ist, gestellt. Am Stephanitag 1933 wurde sie in Kammer bei Amerang geboren und wuchs mit ihren Geschwistern in Rimsting auf. 1959 heiratete sie in Eggstätt Fritz Wierer. Gemeinsam leiteten sie zunächst ein Fuhrunternehmen. 1975 bauten sie den Getränkehandel auf und betrieben eine kleine Pension. Die Söhne Fritz und Michael machten ihre gute Ehe perfekt.

Im Laufe der Jahre kamen vier Enkel und drei Urenkel zur Familie. Rosmarie war eine humorvolle Frau, setzte sich aber auch kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinander, ein gepflegtes Äußeres und ein einladendes Haus für Familie und Gäste waren ihr wichtig. Für ihre Kinder war sie stets eine große Stütze und an ihrem Lebensende war es umgekehrt. Durch die liebevolle Pflege ihrer Familie konnte Rosmarie ihren Lebensabend zu Hause verbringen. Eine große Trauergemeinde begleitete sie auf ihrem letzten Weg im kirchlichen Friedhof. Der Trachtenverein und die christliche Frauenbewegung verabschiedeten sich von einer Frau, die die Vereinsarbeit zu schätzen wusste.

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