Kiefersfelden – Der Zustrom, vor allem des jüngeren Publikums, aber auch Familien, war enorm: Bis zu 2000 Personen besuchten das in den Abendstunden bunt beleuchtete Areal des Open- Air-Festivals in Kiefersfelden. Für musikalische Unterhaltung sorgte zunächst die Jugendmusikkapelle Kiefersfelden. Die Nachwuchstalente zeigten, dass Blasmusik total cool sein kann. Das Repertoire der Kapelle reichte von volkstümlicher bis hin zu moderner Blasmusik. Einen Vorgeschmack, in welche Richtung dieses Open Air laufen wird, servierte die Band „Luegstoa C“, sieben junge Stimmungskanonen aus Oberaudorf. Mit selbst geschriebenen Texten, Takten und Brass-Sätzen spielten sie eine Mischung aus Techno, Rock und Pop. Nach kurzem Umbau betraten unter anderem die „Oimara“ die Bühne. Die Zuhörer bekamen eine Mischung aus modernen Gstanzlern und fetzigen Klängen zu Gehör und die bayerischen Songwriter machten ihrem Ruf als coole Improvisateure alle Ehre. Es folgten die „Huabajacksons“, die Vier-Mann-Formation „Roots“ und die „Los Brudalos“, die sich bayerischen Untergrund-Rap auf ihre musikalischen Fahnen geschrieben haben.
Christina Jurkeit vom Mitveranstalter „Itelio GmbH“ zog ein Fazit: „Wir wollten nach der langen Corona-Zeit die Leute aufheitern, ihnen etwas Gutes tun und haben daher auch keinen Eintritt verlangt. Die vielen Zuschauer waren einfach nur begeistert.“ hko